
Dieses Mal wurde er noch an die Lebendigen verliehen. Der neue geschaffene Ehrenorden für Tapferkeit der Bundeswehr. Die 4 Männer haben es auch sicher verdient, geehrt zu werden, denn Sie haben Großes geleistet und Tapferkeit bewiesen. Mal sehen, wann die nächsten toten Soldaten posthum geehrt werden und die armen Eltern statt des Sohnes oder der Tochter dann den Orden zu Hause haben, weil die Bundeswehr sich mindestens im Grenzbereich dessen bewegt, was durch unser Gesetzt abgedeckt ist.
Muss das aber mit einem neu geschaffenen (martialischen) Orden sein, der auch noch an das Eiserne Kreuz erinnert?
Da war wieder ein Oberschlaumeier am Werk, der die momentane Situation möglichst gut “verkauft”. Der President des Reservistenverbandes der Bundeswehr, Erns-Reinhard Beck (MdB, CDU), hatte eine solche Auszeichnung gefordert.
Politik ist ja Marketing. Das wissen wir ja spätestens bei jedem Wahlkampf, wo uns statt Inhalten meist nur Sprüche verkauft werden.
Aber ein solcher Orden hat auch noch eine andere Dimension. Er gibt der Bundeswehr und deren Einsatz mehr Gewicht und soll Image pflegen….
Da hätte ich doch lieber einfach nur Frieden…
Man darf ja auch mal träumen
Stefan Picard

Mittwoch, der 8. Juli 2009 um 01:24
Ich frage mich schon lange, wieviele junge Männer unsere Politiker einschließlich der ehemals pazifistischen GRÜNEN (ohne Friedensbewegung der 80er Jahre gäbe es die gar nicht) in einem sinnlosen Krieg am Hindukusch verheizen wollen. Und wie sie das verantworten wollen. Deutschland befreien kann es ja wohl nicht sein. Hitler wollte das am Ural. Aber eigentlich sind die auch selbst schuld, wenn sie sich verheizen lassen. Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.
Gerhard Schreiber http://www.helios66.com