Walter Fuchs betätigt sich als „Consultant - pre Opening”. Er spricht von leuchtenden Sonnenblumen, wenn er erfolgreiche Geschäftsstrukturen beschreibt. Etwas Besonderes entsteht erst, wenn das Gesamtbild mit Phantasie, mit kräftigen Farben (wie bei van Goch) angereicht ist, es Begeisterung ausstrahlt, zumal Fuchs im Entertainment- und Gastrobereich berät. Langeweile und Eintönigkeit haben da keinen Platz.
Nicht nur die Idee muss stimmen, auch die Menschen, welche das Konzept umsetzen, müssen zusammen passen. Fuchs begleitet ein Projekt mitsamt den dort tätigen Menschen bis „ der Laden richtig läuft.” Erst dann ist er mit seinem Job fertig und meist zufrieden.
„Ich möchte all denjenigen, die eher hilflos graue Puzzlesteine horten, zeigen, wie schön richtige Bilder, wie schön strahlende Sonnenblumen sind.” Farbigkeit bietet das Leben in all seinen Variationen. Nicht wer grauen Alltag lebt, sondern wer sich der Buntheit entlang des Weges öffnet, erweitert seine Palette an Erfahrungen, aus denen sich später kreativ schöpfen lässt.
Ob er nun Gesang studierte, 15 Jahre als Operational Director der Kinopolis-Kette arbeitete oder eine Ferienanlage auf Teneriffa aufbaute, Fuchs bevorzugte den Umweg. „Es gab keine geraden Wege in meinem Leben. Heute bin ich der Überzeugung, dass gerade Wege nicht die sind, an denen man Erfahrungen sammeln kann.” So bestimmt Vielseitigkeit weiterhin seinen Lebensweg. Er lebt im Spessart, der ihm genügend Bäume für sein Hobby bietet: Kettensägenkunst. Er betreibt eine kleine und feine Edelobstbrennerei im Hessischen und genießt La Traviata. Als Wegbebleiter empfiehlt Walter Fuchs die Heiterkeit wie von Hermann Hesse beschrieben:
Heiterkeit ist weder Tändelei, noch Selbstgefälligkeit,
sie ist höchste Erkenntnis und Liebe,
ist Bejahen aller Wirklichkeit,
Wachsein am Rande aller Tiefen und Abgründe.
Sie ist das Geheimnis des Schönen
und die eigentliche Substanz jeder Kunst.
H. Hesse
„Die Welt sucht nach schnellen Wegen und muss sich dabei bewusst werden, dass dies weder ethische noch nachhaltige Wirkung hat.”
Darüber ließe sich bei einem „eau d’vie” trefflich sinnieren. Zum Wohl!

Montag, der 7. September 2009 um 23:03
…und sein Eau de Vie ist guuut
Ich durfte es schon probieren.
Mittwoch, der 9. September 2009 um 18:14
…macht neugierig: Ist das sowas wie Oh, de Kollonne? ;-))
Freitag, der 11. September 2009 um 01:08
Hallo Herr Piecha,
ist van GOGH auch der neuen Rechtsschreibung zum Opfer gefallen und muss sich jetzt “Goch” nennen? :-))
Bitte nicht ärgern, ich bin manchmal kleinlich..
Liebe Grüße,
Heike Rühmling
Freitag, der 11. September 2009 um 05:53
Danke Frau Rühmling!
Ein (peinlicher) Flüchtigkeitsfehler, der darin begründet liegt, dass sich ein Großteil meiner Verwandtschaft so schreibt.
Herzliche Grüße
Timo Piecha
Freitag, der 11. September 2009 um 17:05
Macht nix, Herr Piecha!
Ich bin sowohl Goch- als auch van-Gogh-Fan. Goch ist eine wunderschöne Kleinstadt in Deutschland an der holländischen Grenze mit tollem Flair und wahnsinnig guter Gastronomie.
Van Gogh ist einer meiner Lieblingsmaler, der im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig gut gemalt hat.
Vielleicht gelingt Walter ja beides!
Montag, der 14. September 2009 um 23:05
Hallo Herr Piecha,
nichts für ungut! :-))
Und so habe ich wenigstens erfahren, dank Herrn Leibfried, dass in Goch die Gastronomie so toll ist :-)) Und dass vielleicht Herr Fuchs seine eau de vie dort noch vielversprechend an den Mann (Frau) bringen kann..
PS: Heißen denn Ihre Verwandten Goch?
Liebe Grüße,
Heike Rühmling