
Der Frieden ist vorbei. Es wird wieder gekämpft. Schlechte Nachrichten häufen sich. Oder werden sie nur mehr wahrgenommen?
Und wo stehen Sie?
Ein von mir sehr geschätzter Geschäftspartner hat mir neulich ein paar Worte gesagt, die mir immer noch zu denken geben. Sinngemäß: “Ich habe mir die Situation angesehen und festgestellt, dass ich die Regeln nicht ändern kann, also passe ich mich an und mache das Beste daraus”
Dieser Mann macht mehr als das Beste daraus. Er ist Naturschützer, setzt das in seinem Rahmen um und redet nicht groß darüber. Gut ist das und es flößt mir eine Menge Respekt ein. Aber wie viel größer könnte die Wirkung sein, wenn man die “Erfolgsschublade” kommunizieren würde?
Ich höre von wahnsinnigen Wissenschaftlern, die den Lawinentod bei Schweinen untersuchen möchten und 16 Schweine im Schnee vergraben.
Ich höre gestern Nacht in den Nachrichten von Nerzfarmen, welche die Tiere unsäglich behandeln und beim Schlachten von der “Ernte” sprechen.
Ich höre von mißhandelten “Wiesenhof Hähnchen”. Eine Sauerei ist das, die mir aufstößt. (Ich esse seit Jahrzehnten auch aus Protest gegen diese Industrie kein Geflügel)
Ich höre von mißhandelten Hunden, denen bei lebendigem Leibe das Fell abgezogen wird. Hier ist ein Video (das Sie sich besser nicht ansehen sollten).
Ich persönlich kann nicht einfach zusehen und akzeptieren, dass ich nichts ändern kann. Vielleicht sind es nur kleine Impulse, welche das “kleine” Individuum “Einzelperson” geben kann. Aber die sind es vielleicht wert, dass der Eine oder Andere nachdenkt und eine Kleinigkeit unternimmt.
Alle sprechen von Haiti - und es ist gut, dass den Menschen dort geholfen wird. Da ist aber bereits eine große Lobby im Gange. Ich werbe hier einmal für PETA, die Organisation, welche sich gegen Tierquälerei einsetzt. Tiere können nicht reden, haben keine Lobby und werden unter allen möglichen Vorwänden gequält.
Haben Sie einen Hund, eine Katze oder ein anderes Tier im Haus? Haben Sie ihm schon einmal tief in die Augen gesehen, mit ihm kommuniziert? Dann haben sie festgestellt, dass dieses Tier auch einen Geist, einen Willen, Persönlichkeit und Schmerzempfinden hat.
Nur sagen kann es das nicht!
Auf der Seite von PETA kann man spenden für die Menschen, die helfen!
Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen
Stefan Picard

Dienstag, der 19. Januar 2010 um 10:36
Danke Stefan, klasse Artikel!
Dienstag, der 19. Januar 2010 um 14:39
Super! Jeder sollte anfangen in seinem Leben für Wahrheit und Gerechtigkeit zu sorgen - und viele Einzelne werden dann doch eine Veränderung bewirken im großen Ganzen. Also beginn noch heute!
Dienstag, der 19. Januar 2010 um 16:50
Das ist ja das schöne an der vernetzten Gesellschaft, dass es manchmal klappt, wenn viele ein klein wenig machen, dass sich plötzlich viel bewegen kann.
Zum Thema Tier-Produkte möchte ich noch http://www.themeatrix.com/ empfehlen.
Dienstag, der 19. Januar 2010 um 17:20
Der ganze Artikel spricht mir aus der Seele!
Und es stimmt; man müsste sich viel noch mehr gegen die Tierquälerei einsetzen, es ist viel zu wenig, was man tut…ich nehme mich da persönlich nicht aus.
Als ich den Artikel heute las, bekam ich solch ein schlechtes Gewissen, dass ich mich sofort bei PETA einschreiben liess…und die erste Spende ist auch schon abgebucht. Und vielleicht kann man ja dort auch noch mehr tun…Es wäre einfach nur die Pflicht.
Herzlichst!
Kirsten Wodniok