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David de Rotschild - auf 12.500 Plastikflaschen unterwegs für Planet 2.0

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David de Rotschild ist ein Mann, der seinem Namen Ehre macht. Auf einem Katamaran, der aus 12.500 Plastikflaschen besteht und mit Kleber aus Nüssen zusammengehalten wird, segelt er derzeit über den Pazifik.

Er will damit nicht nur auf die Umweltverschmutzung mit Plastik aufmerksam machen. Diese besteht nämlich fast komplett aus Plastikmüll. Alleine die größte Plastikmüllhalde im Pazifik ist viermal so groß wie Deutschland. Überall schwimmt Plastik im Meer herum. Fische fressen das Zeug und verrecken elendig, man muss es so schreiben, weil es so ist.

Was seine 5 Mann Crew und er mit der Plastiki, dem 20 m Katamaran tun, nennt sich Abenteuer-Ökologie (Adventure Ecology). Sie beschreiben das als einzigarties Missionsfeld zr Bildung,  Unterhaltung und Erhöhung des Bewußtsein für umwelt und soziale Themen, während man innovaive und Lösungen aus der realen Welt benutzt. Ziel dabei ist, eine globale, jugend-basierte Gemeinschaft von veränderungswilligen Menschen zu erreichen.

plastiki-sailing

Der Katamaran selbt ist trotz seiner Rohstoffe technisch top of the pops. Solarzellen und Windräder produzieren Strom, Trinkwasserbehälter erlauben 4 Liter Konsum pro Manntag. Bei einem einzigen tropischen Regen füllen die sich auch wieder auf usw. Wer mehr Details wissen möchte, HIER ist ein Link zur Website der Plastiki mit Tagebucheinträgen, Beschreibung der Mission und schönen Bildern.

Einige Eckpunkte der Philosophie:

  • Abfall ist ein Designfehler
  • Überdenke Abfall als eine Resource
  • Wiege zu Wiege Philodophie versus linearer Denkweise beim Schaffen einer neuen Welt
  • Niemand ist so klug wie alle zusammen

David de Rotschild hat es sicher grundsätzlich leichter als Otto Normalverbraucher, eine solche Mission durchzuführen. Nichtsdestoweniger, es ist eine gute Sache und aus mener Sicht glaubwürdig.

Schauen Sie mal in Ihren Kühlschrank. Da werden Sie wahrscheinlich nur wenige Produkte finden, die nicht in Plastik eingepackt sind oder waren. Gibt es dafür wirklich keine bessere Alternative?

Wasser aus Plastikflaschen schmeckt anders als aus Glasflaschen. Das Gleiche gilt für andere Produkte. Weil Plastik Stoffe an die Lebensmittel abgibt. Das ist nicht gesund und kann nicht gesund sein.

Wir lassen uns von der Industrie (und der Politik, die das zulässt), einfach verblöden. Da fällt mir der Spruch meines Vaters ein: “Nur die allerdümmsten Kälber suchen ihren Metzger selber”!

Bravo Herr de Rotschild für diese Aktion!

Viele Grüße und schöne Feiertage!

Stefan Picard

Stefan Picard (Dienstag, der 30. März 2010 / 08:55) | Permalink

Eine Antwort zu “David de Rotschild - auf 12.500 Plastikflaschen unterwegs für Planet 2.0”

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