
“Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird”. Ein treffender Buchtitel eines Werks, bei dem auch unser BIZZLOUNGE Mitglied und sehr geschätzter Ex-Redakteur Timo Piecha mitgewirkt hat.
Gestern Nacht ist ein alter Jugendfreund von mir gestorben. Zeit, einmal wieder nachzudenken, falls man man nicht ohnehin in dem Bewußtsein der Endlichkeit des Lebens lebt.
Der Ein solcher Moment beinhaltet immer auch eine Chance. Die Chance nämlich, etwas zu ändern, falls eine Änderung notwendig sein sollte. Auch Steve Jobs hat das in seiner beeindruckenden Rede auf seine Weise angesprochen.
Es klingt platt, meine Damen und Herren, aber nutzen Sie Ihre Zeit und machen Sie das daraus, was Ihnen Ihr Herz sagt. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Sie machen sich Ihre Vergangenheit heute selbst. Und irgendwann ist alles “Vergangenheit”. Besser ist es, wenn man einigermaßen zufrieden zurück schauen kann auf das, was man dann ohnehin nicht mehr ändern können wird.
RIP Hans!
Stefan Picard

Dienstag, der 13. Juli 2010 um 21:50
Memento Mori!
… Macht Euren Frieden mit Euch: und Ihr habt keine Angst mehr vor dem Tod!
… Behaltet diejenigen Verstorbenen in guter Erinnerung, die Ihr gemocht habt: dadurch bleiben sie lebendig!
… Lebt so, dass auch Ihr in Erinnerung bleibt: das gibt Euch Kraft, Mut und Zuversicht!
Herzlichst
Sigi Leibfried
Dienstag, der 13. Juli 2010 um 23:35
Wir alle leben in der unendlichen Gegenwart.
Beobachten wir unsere Kinder - die ganz kleinen.
Sie sind dem Geheimnis des Lebens noch ganz nahe.
Herzliche Grüße
Leopold Zeilinger
Mittwoch, der 14. Juli 2010 um 01:04
Die Kunst des Lebens
Mein Papa schrieb mir einst ins Poesie Album (weiss noch jemand, was das war?)
Geniesse, was Gott dir beschieden,
entbehre gern, was du nicht hast.
Ein jeder Stand hat seinen Frieden,
ein jeder Stand auch seine Last.
Er hat das gemeistert, ich kann das nicht. Und das mit dem ‘Aendern’ ist auch so eine Sache, wenn es moeglich ist.
Ich denke, wir muessen einfach lernen, zufrieden zu sein, mit dem was ist, und den Glauben bewahren, dass ein Sinn dahinter steckt.
Bis jetzt war ich noch nicht erfolgreich.
Mittwoch, der 14. Juli 2010 um 04:49
Hahaha, Ulli, da hast Du eine Assoziation geweckt. Ich musste auch mal in ein Poesiealbum schreiben. Oh Gott. Meine Mutter saß neben mir, hat mir geholfen, fast unsichtbare Linien zu ziehen, und dann folgenden guten Spruch aufgeschrieben:
Nütze der Jugend goldenen Stunden
Sie wissen nichts von Wiederkehr
Einmal entflohen, einmal entschwunden,
Zurück kehrt keine Jugend mehr
Alles wahr. Ein großes ABER. Bis jetzt hatte jeder Lebensabschnitt seine schönen Seiten. Es ist wohl auch eher in Richtung “Lebe in der unendlichen Gegenwart” gedacht - ein wunderschöner Satz, Herr Zeilinger.
Ulli, schau da vorne ist das Licht…..demnächst wirst Du diesen Satz verstehen
Donnerstag, der 15. Juli 2010 um 13:34
Ich denke, es ist nicht in erster Linie wichtig, wie ich gelebt habe,
sondern ob ich zu Lebzeiten eine Entscheidung für Gott getroffen habe. Denn das ist entscheidend dafür, wo ich die Zeit nach dem Tod
verbringe. Außerdem gibt das eine Ruhe und Sicherheit, die ich mir
mit nichts anderem schaffen kann.
Herzliche Grüße
Erika Wendland