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Sei gut!

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” Wir machen uns unsere Vergangenheit selbst!” Diesen Satz hörte ich vor etwas vier Jahren von einem Menschen, der ihn seinerseits von einem Psychologen gehört hatte. Seitdem ist er bei mir präsent - und ich versuche, ihn täglich zu befolgen.

Ein anderer, mir wichtiger Mensch, benutzte oft den Satz: “Kommt die Zeit, kommt die Sorge”. Er meinte damit aber nicht, dass er die Sorge heute erwartete, sondern im Gegenteil im Sinne von: “mach Dich mal heute nicht verrückt über das, was morgen (vielleicht) passiert”

Die Message hinter beiden Sätzen: “Lebe in der Gegenwart”

Es gibt aber noch eine andere Dimension. Nennen Sie es Gott, nennen Sie es Ethik, oder nennen Sie es einfach “mein Gewissen”. Wenn Sie einigermaßen “gesund” sind, dann achten Sie darauf. Dann folgen Sie nicht nur Ihrem Verstand, sondern versuchen, Übereinstimmung zwischen Kopf und Herz, zwischen Verstand und Gefühl herbeizuführen. Und wenn Sie das schaffen, dann sollte eigentlich einer guten Vergangenheit, die Sie sich heute schaffen, nichts mehr im Wege stehen.

Hier ist noch eine schöne kleine Geschichte, die mir meine langjährige gute Freundin und Schwester im Geiste, Ulli Muscolino heute geschickt hat:


Something To Think About!

Imagine that you had won the following prize in a contest:
Each morning your bank would deposit $86,400.00 in your private account for your use.

However,this prize has rules, just as any game has certain rules.

The first set of rules would be:
Everything that you didn’t spend during each day would be taken away from you.
You may not simply transfer money into some other account.
You may only spend it.
Each morning upon awakening, the bank opens your account with another $86,400.00 for that day.

The second set of rules:
The bank can end the game without warning; at any time it can say,

Its over,the game is over!

It can close the account and you will not receive a new one.

What would you personally do?
You would buy anything and everything you wanted, right?
Not only for yourself, but for all people you love, right?

Even for people you don’t know, because you couldnt possibly spend it all on yourself, right?
You would try to spend every cent, and use it all, right?

ACTUALLY, this GAME is REALITY!

Each of us is in possession of such a magical bank. We just can’t seem to see it.
The MAGICAL BANK is TIME!

Each morning we awaken to receive 86,400 seconds as a gift of life, and when we go to sleep at night, any remaining time is NOT credited to us.
What we haven’t lived up that day is forever lost.

Yesterday is forever gone.

Each morning the account is refilled, but the bank can dissolve your account at any time….WITHOUT WARNING.

SO, what will YOU do with your 86,400 seconds?

Aren’t they worth so much more than the same amount in dollars?
Think about that, and always think of this:
Enjoy every second of your life, because time races by so much quicker than you think.

So take care of yourself, be Happy, Love Deeply and enjoy life!

Here’s wishing you a wonderfully beautiful day!!!

So viel zu Picard’s kleiner Philosophieminute für heute.

Interessante Informationen finden Sie, wie immer in den anderen Blogbeiträgen hier in der BIZZLOUNGE.

Viele Grüße

Stefan Picard

Stefan Picard (Dienstag, der 3. August 2010 / 17:45) | Permalink

7 Antworten zu “Sei gut!”

  • Karius KarlHeinz Karius sagt:

    Mein bescheidenes WortHupferl-Postscriptum;
    Folge dem Ruf deines Herzens, aber überhöre auch nicht das Echo
    deines Verstandes!

    DANKE für Philosophieminute und Bank-Überweisung!
    Liebe Grüße aus dem Zentrum der Spätzleskultur
    KarlHeinz Karius

  • Det_Mueller Det Mueller sagt:

    Stefan Deine Philo-Minuten gefallen mir meist sehr gut, so auch heute!
    Danke für die Erinnerung an das Wichtige!

    Die Tatsache, dass wir alle nur ein begrenztes Zeitkonto haben, welches in der Tat urplötzlich auch gesperrt werden kann, ruft bei den Menschen sehr unterschiedliche Verhalten hervor.

    Von Verdrängung bis “das Schöne muss warten bis zum Ruhestand” ist alles dabei. Und das find ich so schade! Leben ist jetzt, in diesem Augenblick. Eine Minute davor ist unwiederbringlich vorbei, und die nächste Minute ist ja noch “Zukunft”.

    Natürlich macht man sich manchmal Sorgen, aber ein berühmter Mann (Name hab ich nicht mehr auf dem Schirm) sagte mal gegen Ende seines Lebens sinngemäß - “…von all den vielen Sorgen, die ich mir gemacht habe, sind tatsächlich keine 95% eingetreten”.

    Für nichts passt der Satz “Der Weg ist das Ziel” demnach besser, als für unser Leben. Und wie bei einer sehr, sehr langen Autofahrt, reicht es völlig, wenn man die sichtbaren hundert Meter im Scheinwerferlicht gut im Griff hat. Von Köln nach Barcelona - völliger Quatsch sich schon in Frankfurt Sorgen zu machen, ob in Spanien die Straßen gut sind, es dort regnet oder die ETA einen Anschlag plant. Was ich tun muss, kann ich dann entscheiden, wenn ich dort bin und diese Unwägbarkeiten tatsächlich eingetreten sind - was sie aber vermutlich gar nicht tun…

    In meinem eigenen Leben bin ich so etwa in Südfrankreich angekommen. Und nichts ist heute so, wie ich es mir bei meiner Abfahrt vor 57 Jahren vorgestellt hatte. Bedeutet aber weder schlecht noch gut, sondern einfach ganz anders, völlig ohne Wertung. Aber das, genau das ist Leben!

    Und wir alle wollen es doch nicht “ungebraucht” zurückgeben, also “lebe wild und leidenschaftlich” lieber Mensch und nutze Deinen Tag!

    Herzlichst Det

  • unregistered Yakub sagt:

    Lieber Stefan,

    Du sprichtst mir aus der Seele! Danke für die Erinnerung!

    Und auf die Gefahr hin, dass es politisch nicht ganz korrekt ist, lauten meine offenen Fragen:

    Wie kann ich gut sein und gleichzeitig gutes Geld verdienen, ohne Menschen auszunehmen, Ihnen etwas vorzutäuschen?
    Wie kann ich ethisch korrekt sein und gleichzeitig Produkte verkaufen, denen ich in einem gesättigten Markt, doch vielleicht Eigenschaften zuschreiben muss, die nicht immer ganz der Wahrheit entsprechen?

    Ist es “gut” das einfach alles auszublenden und damit zu verargumentieren, dass man eine Familie zu ernähren hat? …ein Haus zu bezahlen hat?…irgendwelche Zinsen zu bedienen hat?

    Wird also etwas “gut” weil die Entschuldigung gut genug ist? Oder wird etwas deshalb gut, was eigentlich vom Gewissen/Gott/Ethik als nicht sooo gut eingestuft wird, weil wir noch besser darin sind diese nennen wir es “innere Stimme” zu überhören?

    Bevor ich jetzt aber zu sehr abschweife und noch einen schreibflash bekomme, danke ich Dir erneut für die wertvolle Erinnerung!

    Gute Grüße,
    Yakub

  • Sigi_Leibfried Sigi Leibfried sagt:

    Hi Steffen!
    Wer nicht aus der Vergangenheit Lehren zieht, lediglich seinen Blick in der Gegenwart hat, versündigt sich an der Zukunft unserer Kinder, an der Tierwelt und an der gesamten Natur.
    Das tut niemand, der auch nur einen Funken Verantwortung in sich trägt, allenfalls eine privillegierte egomanische reiche Minderheit.
    Zeit ist wertemäßig nicht mit Geld zu vergleichen. Jedenfalls nicht für die meisten. Viele in der Welt müssen unter miserabelsten und ausbeuterischen Bedingungen leben und ihr Geld hart verdienen, um überhaupt überleben zu können, schleppen die Narben ihrer Vergangenheit für immer mit sich herum und werden tagtäglich damit konfrontiert, dass ihre Zukunft keine erstrebenswerte ist. Vielleicht empfinden diese Leute wenigstens ab und zu in ihrer jeweiligen Gegenwart kleine Glücksmomente.
    Ihnen gilt meine Zuwendung, meine Solidarität und mein Respekt.
    Das war so, ist so und bleibt so.
    Herzlichst
    S. Leibfried

  • unregistered Sylvia Kroupa sagt:

    Mein italienischer Lebensgefährte hat immer folgendes gesagt:
    “Fai del bene e scordati, fai del male e pensaci”
    Auf deutsch: ‘Tu Gutes und vergiss’ es, tu Böses und denk’ daran”
    Ich denke, das ist eine gute Maxime, sich daran zu erinnern, im Alltagsgetümmel Mensch zu bleiben.
    Allen noch eine schöne Woche!

  • Stefan_Picard Stefan Picard sagt:

    Hallo Yakub,

    Dein Beitrag hing irgendwie in der Schleife und ich musste ihn manuell freischalten. Keine Ahnung warum. Aber jetzt ist er da :-) Danke dafür!

    @Frau Kroupa: sind Sie sicher, dass Sie mit dieser Einstellung richtig liegen?

    VG/Stefan Picard

  • Stefan_Picard Stefan Picard sagt:

    Ich glaube, ich hatte Ihren Satz falsch verstanden, Frau Kroupa :-). Nach dem zehnten mal lesen habe ich es, glaube ich, dann doch kapiert. Tja, wo der Verstand fehlt, muss man eben öfter lesen ;-)
    Viele Grüße/Stefan Picard

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