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Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern

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Bronnie Ware ist eine Palliativpflegerin, die viele Menschen auf deren letzten Weg begleitet hat. Dabei hat sie festgestellt, dass es meistens die gleichen Sachen sind, welche Menschen an ihrem Leben bereuen.*

In ihrem Buch “The Top Five Regrets of Dying” hat sie diese zusammengefasst.

  • “Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben

Die meisten Menschen bedauern, dass sie hauptsächlich Erwartungshaltungen erfüllt haben statt zu tun, was ihnen mehr entsprochen hätte. Sei es beruflich oder privat. Der richtige Job - oder die Nivellierung Erwartungshaltungen aus dem privaten Umfeld spielen hier eine bedeutende Rolle.

  • “Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet”

Wenn man nur arbeitet, um später dann das zu können, was man sich erträumt - und das “Später” gibt es nicht mehr - zumindest in diesem Leben. Dann passiert genau das.

  • “Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken”

“Viele Menschen unterdrücken ihre Gefühle um des lieben Friedens Willen. “Das führt dazu, dass sich viele in einer mittelmäßigen Existenz einrichten und nie zu dem werden, was sie hätten sein können.” sagt Bronnie Ware.

Gefühle ausdrücken hilft, den Menschen zu erkennen - und ihn als anzunehmen.

  • “Ich wünschte, ich hätten den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten”

Freunde, soziale Kontakte gehören zu den glücksbestimmenden Faktoren. das haben wir bereits in meinem letzten Blogbeitrag erörtert. Freundschaften haben aber auch oft die Tendenz, aufgrund unserer Geschäftigkeit einzuschlafen…

  • Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein”

Wir haben die Freiheit zu wählen, ob wir uns von den “Plagen” des Alltags in negative oder positive Gefühle bringen lassen. Oft erkennt man das erst am Schluss.

Nirgends steht da etwas von Geld, das man gerne gehabt, einem Auto das man gerne gefahren, oder irgendwelchen anderen Prestigeobjekten, mit denen man sich gerne geschmückt hätte.

Die gute Nachricht aus ihrem Buch ist, dass es auch Menschen gibt, die glücklich und zufrieden sterben.

ich wünsche uns allen, dass es uns nicht geht wie dem alten Chinesen, der auf dem Sterbebett sagte: “Jetzt wo ich glaubte, alle Antworten auf die Fragen des Lebens zu wissen, haben sich plötzlich alle Fragen geändert”

In diesem Sinne…

Stefan Picard

* Quellenhinweis

Danke Michaela! :-)

Stefan Picard (Montag, der 6. Februar 2012 / 21:02) | Permalink

5 Antworten zu “Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern”

  • unregistered Sigi Leibfried sagt:

    Hi Steffen!
    Ich bin mir nicht so sicher, ob das auch stimmt, was die Gute da als “Top 5″ (o Gott!) schreibt! - Es würde ja voraussetzen, dass sich die Sterbenden in den uns als derzeit Mitten-im-Leben-Stehenden vertrauten Denkweisen mit diesem philosophischen Thema auseinandersetzen. - Dies bezweifle ich ganz stark als den Regelfall. - Meist hadern doch die Betroffenen in egozentrischer Manier eher mit ihrem Schicksal, verhandeln mit einem imaginären übergeordneten Wesen, haben pure Angst vor dem, was nach dem Tode kommt, können gar keine klaren Gedanken mehr fassen etc. - Ich empfehle jedem, der Interesse an diesem Thema hat, sich mit den fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross zu beschäftigen. - Die sind weniger populistisch orientiert, dafür aber wissenschaftlich unumstritten.
    Gruß Sigi

  • unregistered Sigi Leibfried sagt:

    … ein weiterer Kommentar von mir wurde vom Administrator leider entfernt wg. Flamings… C’est la vie!

  • Stefan_Picard Stefan Picard sagt:

    Ich habe den Beitrag gelöscht, weil er nicht dieses Thema betraf, mein lieber Sigi - wie ich Dir eben am Telefon erklärt habe :-)

  • unregistered Sigi Leibfried sagt:

    Hi, mein lieber Steffen!
    … So, nachdem ich diese Sache einmal überschlafen habe, bleibe ich dabei: In meinen Augen ist so etwas eindeutig Zensur, wogegen ich halt nun mal machtlos bin, und das lässt sich noch nicht einmal ansatzweise mit meinen Wertevorstellungen vereinbaren. - Aus diesem Grunde bin ich nunmehr endgültig zum Entschluss gekommen, dass dieser Platz for the good people hier, wo networking doch fun und ein jeder good sein soll, so gar nicht zu mir passt. - Also werde ich ihn - getreu dem schönen Motto “never compromise!” - in aller Freundschaft definitiv noch heute verlassen. - Selbstverständlich kannst Du auch diesen - übrigens ist es hier auch gleichzeitig mein letzter - Beitrag löschen. Er passt ja wohl auch nicht zum Thema und ist hoffentlich kein flaming (danke noch mal für die Erklärung dieses Wortes, das ich bis heute in dieser Bedeutung noch nicht gekannt hatte)!
    Gruß Sigi

  • Stefan_Picard Stefan Picard sagt:

    Lieber Sigi,
    dieser Ort hier ist für Menschen, die sich selbst Mühe geben, Werte-orientiert” zu sein. Dazu gehört auch, dass man sich entsprechend bestimmter Regeln verhält.

    Diese Regeln erlauben selbstverständlich Kritik. Sie erlauben auch, dass man sich hin und wieder nicht angemessen ausdrückt. Das passiert jedem von uns.

    Sie erlauben aber nicht, dass man, nur um mehr “Popularität” für einen Beitrag zu erreichen, diesen jenseits jedes Sachkontextes in einem Blog mit einem anderen Thema postet.

    Dein von mir in diesem Blog gelöschter Kommentar steht, wie Du mir gestern in unserem Telefonat erklärt hast, genau so auch in dem Blog, zu dem er eigentlich gehört. Da muss er nicht noch zusätzlich in einem Blog stehen, der sich mit einem völlig anderen Thema befasst.

    Insofern: Beiträge, auch kritische sind selbstverständlich immer willkommen. Aber eben da, wo sie hingehören. :-)

    Cheerio
    Stefan

    P.S. Falls Du dieses Thema öffentlich diskutieren möchtest, gebe ich Dir auch gerne ein gesondertes Forum dafür. Und wie ich Dir gestern erklärt habe, kannst Du im Bloghouse Blog, der über den Blog auf Deinem Benutzerkonto zugänglich ist) Beiträge schreiben, die auch auf der Startseite veröffentlicht werden.

    Nur DIESES Thema bitte nicht mehr hier. Danke.

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