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Vom 3. bis 5. September findet im Hundsrückhof im Spessart das Woodfolk Festival statt. Es ist eine Veranstaltung mit Musikern aus der Acoustic-Folkrockszene aus USA, Schottland, England, Finnland, Österreich und Deutschland.
Das Besondere daran: dieses Festival hat seine Existenz einer Social Community zu verdanken. Das Woodfolk Festival ist die deutsche Beteiligung an einer Reihe von mehrtägigen Musikevents, welche sich “Gatherings”, also “Versammlungen” nennen. Entstanden ist die erste Veranstaltung dieser Art im Jahre 2007. Da beschlossen Teilnehmer des Mypsace Acoustic Forums, dass sie sich einmal gerne treffen möchten. Entstanden ist ein 2 Tages Treffen mit einem 12-stündigen Musikevent in Schottland. Viele Menschen, die sich vorher über Foren etc. kannten, lernten sich persönlich kennen und schätzen. Es sind echte Freundschaften und Kooperationen entstanden. Und Gatherings gibt es mittlerweile nicht nur in Schottland, sondern auch in USA, England - und eben hier in Deutschland.
Es wird eine Veranstaltung im Geiste des alten Woodstock - Love, Peace and Affection. Allerdings nicht so groß und hoffentlich nicht so verregnet. Freitagabend geht es los und Sonntag ab 20 Uhr fällt der Hammer mit einem der weltbesten Gitarristen, Petteri Sariola aus Finnland. Der Mann ist ein MUSS für jeden Musikgenießer.
Dazwischen gibt es Programm mit anderen Künstlern, die ebenfalls nicht von schlechten Eltern sind. Einer meiner persönlichen Favoriten ist der Schotte Steph MacLeod, ein wahrer Meister des Songwriting und Gewinner vieler internationaler Preise.
p00kah, ebenfalls aus Schottland, genialer Songwriter und mein musikalischer Partner, kommt ebenso wie mein russischer, in USA aufgewachsene, in Schottland lebender Freund Daniel Hertzov oder The Fabulous Duffy Gibbons aus England. Aus Deutschland haben wir “Hörspiel” - deutsche Musik mit Groove und weitere Lokalmatadoren.
Daneben gibt es Bodypainting, Unterhaltungsprogramm für Kinder, eine zweite Offen Bühne für jeden etc. pp.
Es gibt Campingmöglichkeit direkt vor Ort und Zimmer in der Umgebung.
Dieser Geist, entstanden aus netzwerken im Internet ist es, der uns veranlasst, dabei zu sein
Wir freuen uns auf ein kleines, aber feines Fest.
www.woodfolkfestival.de
Viele Grüße/Stefan Picard
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Das Wenige, was er hatte, ist wahrscheinlich weg. Die Flut in Pakistan bringt Millionen Menschen Kummer, Leid und Verlust ihrer Existenzgrundlage.
Die Weltbank hat gerade 900 Millionen EUR locker gemacht und die Spendenorganisationen wollen helfen. Doch die Spenden kommen nur spärlich. Bis jetzt sind bei der Caritas ca. fünfhunderttausend EUROS an Spenden eingegangen. Zum Vergleichszeitpunkt waren es bei dem Erdbeben in Haiti rund 10 Millionen.
Gerne geäußerte Bedenken sind Taliban, oder Argumente wie “ich weiß nicht, ob mein Geld dann dort auch ankommt”. Auch gibt es, laut einem Caritassprecher, eine “Rangliste” von Unglücken in der Spendenbereitschaft. Erdbeben steht ganz oben, Kriegsopfer ganz unten.
Aber das Argument, dass man nicht spendet, weil vielleicht nicht alles ankommt, sollte man sich noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Es KANN NICHT alles ankommen! Die Menschen, welche für die Hilfsorganisationen arbeiten, brauchen auch Butter auf dem Brot, eine Wohnung, ein Auto vielleicht. Oder sie haben eine Familie zu ernähren. Und deshalb kommt ei Teil der Spende nicht an. Ist Spenden deshalb weniger gut? Nein! Sie hilft den Bedürftigen und den Menschen, die den Bedürftigen helfen.
Ich verzichte an dieser Stelle absichtlich auf die Nennung von Spendenkonten. Vielleicht schauen Sie die nächsten Tage ja selbst nochmal nach. Bilder wie das hier zeigen nur ganz wenig von dem Leid, das dort in Pakistan derzeit herrscht. Und wir sind schnell abgestumpft von solchem Material - vielleicht weil wir zu viel davon vorgesetzt bekommen. Sehen Sie die Menschen dahinter. Menschen, mit den gleichen Gefühlen, Wünschen, Vorstellungen, Leidempfinden und Ängsten wie Sie. Mir fällt das oft schwer und ich muss mich selbst daran erinnern.
Hilfe hilft auch immer dem Helfenden!
Eine schöne Woche
Stefan Picard
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Probleme über Probleme, keine Zeit, Aufgabendruck, Unzufriedenheit?…. das wird alles gerne genommen. Wir sind eben wichtig, sehr wichtig sogar. Besonders natürlich für uns selbst.
Ich nehme mich da übrigens nicht aus.
Letzte Woche hat mir ein guter Freund eine kleine Präsentation zugeschickt, die Sie HIER downloaden können. Schauen Sie sich die einfach mal an. Es dauert nicht mehr als zwei bis drei Minuten. Lassen Sie sie wirken. Sie können nur gewinnen!
Viele Grüße
Stefan Picard
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” Wir machen uns unsere Vergangenheit selbst!” Diesen Satz hörte ich vor etwas vier Jahren von einem Menschen, der ihn seinerseits von einem Psychologen gehört hatte. Seitdem ist er bei mir präsent - und ich versuche, ihn täglich zu befolgen.
Ein anderer, mir wichtiger Mensch, benutzte oft den Satz: “Kommt die Zeit, kommt die Sorge”. Er meinte damit aber nicht, dass er die Sorge heute erwartete, sondern im Gegenteil im Sinne von: “mach Dich mal heute nicht verrückt über das, was morgen (vielleicht) passiert”
Die Message hinter beiden Sätzen: “Lebe in der Gegenwart”
Es gibt aber noch eine andere Dimension. Nennen Sie es Gott, nennen Sie es Ethik, oder nennen Sie es einfach “mein Gewissen”. Wenn Sie einigermaßen “gesund” sind, dann achten Sie darauf. Dann folgen Sie nicht nur Ihrem Verstand, sondern versuchen, Übereinstimmung zwischen Kopf und Herz, zwischen Verstand und Gefühl herbeizuführen. Und wenn Sie das schaffen, dann sollte eigentlich einer guten Vergangenheit, die Sie sich heute schaffen, nichts mehr im Wege stehen.
Hier ist noch eine schöne kleine Geschichte, die mir meine langjährige gute Freundin und Schwester im Geiste, Ulli Muscolino heute geschickt hat:
Something To Think About!
Imagine that you had won the following prize in a contest:
Each morning your bank would deposit $86,400.00 in your private account for your use.
However,this prize has rules, just as any game has certain rules.
The first set of rules would be:
Everything that you didn’t spend during each day would be taken away from you.
You may not simply transfer money into some other account.
You may only spend it.
Each morning upon awakening, the bank opens your account with another $86,400.00 for that day.
The second set of rules:
The bank can end the game without warning; at any time it can say,
Its over,the game is over!
It can close the account and you will not receive a new one.
What would you personally do?
You would buy anything and everything you wanted, right?
Not only for yourself, but for all people you love, right?
Even for people you don’t know, because you couldnt possibly spend it all on yourself, right?
You would try to spend every cent, and use it all, right?
ACTUALLY, this GAME is REALITY!
Each of us is in possession of such a magical bank. We just can’t seem to see it.
The MAGICAL BANK is TIME!
Each morning we awaken to receive 86,400 seconds as a gift of life, and when we go to sleep at night, any remaining time is NOT credited to us.
What we haven’t lived up that day is forever lost.
Yesterday is forever gone.
Each morning the account is refilled, but the bank can dissolve your account at any time….WITHOUT WARNING.
SO, what will YOU do with your 86,400 seconds?
Aren’t they worth so much more than the same amount in dollars?
Think about that, and always think of this:
Enjoy every second of your life, because time races by so much quicker than you think.
So take care of yourself, be Happy, Love Deeply and enjoy life!
Here’s wishing you a wonderfully beautiful day!!!
So viel zu Picard’s kleiner Philosophieminute für heute.
Interessante Informationen finden Sie, wie immer in den anderen Blogbeiträgen hier in der BIZZLOUNGE.
Viele Grüße
Stefan Picard
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Vor vier Monaten sind sie in den USA gestartet. Mit der Plastiki, einem Boot aus 12.500 Plastikflaschen. Gestern kamen sie in Australien an. David de Rotschild und seine Crew.
Direkt nach dem Start schrieb ich schon einmal über diese Aktion von Herrn de Rotschild, der damit auf die wachsende Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll hinweisen möchte. Abenteuer-Ökologie nennt er diese Aktion: Ein einzigartiges Missionsfeld zur Bildung, Unterhaltung und Erhöhung des Bewußstseins für Umwelt und soziale Themen. Ziel dabei ist die Erreichung einer globalen, meist jugend-basierten Gemeinschaft von veränderungswilligen Menschen.
Okay, ich mag nicht mehr der Jüngste sein, aber erreicht hat mich der Herr de Rotschild. Ich habe öfter mal auf die Webseite gesehen und finde sie beachtenswert: www.theplastiki.com.
Es ist gut, dass es solche Menschen gibt!
Eine schöne Woche für Sie
Stefan Picard
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Keine großen Worte heute, liebe BIZZLOUNGER, nur eine “kleine” Empfehlung. Klicken Sie einfach auf DIESEN Link und schauen Sie ein paar Minuten zu, was in unserer Welt passiert. Für jedes Land sehen Sie, alle wieviel Sekunden ein Mensch geboren wird, oder stirbt, den CO2 Ausstoß insgesamt und pro Person etc - und die Bevölkerungsentwicklung während Sie zusehen. Schön gemacht und sehr interessant.
Sie werden sich Ihre eigenen Gedanken dazu machen….
Viele Grüße
Stefan Picard
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“Es wird gestorben, wo immer auch gelebt wird”. Ein treffender Buchtitel eines Werks, bei dem auch unser BIZZLOUNGE Mitglied und sehr geschätzter Ex-Redakteur Timo Piecha mitgewirkt hat.
Gestern Nacht ist ein alter Jugendfreund von mir gestorben. Zeit, einmal wieder nachzudenken, falls man man nicht ohnehin in dem Bewußtsein der Endlichkeit des Lebens lebt.
Der Ein solcher Moment beinhaltet immer auch eine Chance. Die Chance nämlich, etwas zu ändern, falls eine Änderung notwendig sein sollte. Auch Steve Jobs hat das in seiner beeindruckenden Rede auf seine Weise angesprochen.
Es klingt platt, meine Damen und Herren, aber nutzen Sie Ihre Zeit und machen Sie das daraus, was Ihnen Ihr Herz sagt. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Sie machen sich Ihre Vergangenheit heute selbst. Und irgendwann ist alles “Vergangenheit”. Besser ist es, wenn man einigermaßen zufrieden zurück schauen kann auf das, was man dann ohnehin nicht mehr ändern können wird.
RIP Hans!
Stefan Picard
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Gratuliere Spanien, zum Gewinn der Fußball Weltmeisterschaft. Einer hat es vorher gewusst. Unfehlbar hat Paul, die Krake, alle die Sieger aller Partien richtig vorausgesagt, nach denen er gefragt wurde. Wie er das konnte, weiß keiner, aber interessant ist das allemal.
Ich bin mal gespannt, wie oft Paul noch gefragt wird und wann er mal daneben liegt.
Nochmal. Gratuliere!
Cheerio
Stefan Picard
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Sie waren heute die Besseren. Und sie haben verdient gewonnen. 0:1 unterlag Deutschland dem spanischen Team in der Fußball-WM.
Die Bewertung überlasse ich den Spezialisten
Cheerio Schland und Jogi Löw!
Stefan Picard
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Demokratie ist gut! Demokratie ist wichtig! Demokratie hat unschöne Nebenwirkungen. “Demokratie” steht manchmal auf einem Etikett, auf dem eigentlich “Parteiräson” stehen sollte.
Neulich in einem demokratischen Land. Die Wahl des Staatsoberhaupts stand an. Zur Wahl standen:
- Christian Wulff, ehemaliger Ministerpräsident, CDU Mann, Wessi
- Joachim Gauck, parteiloser Stasi-Aufklärer und Ex-Pfarrer, Ossi
- Luc Jochimsen, Die Linke, mehr weiss ich nicht (und will auch nicht mehr wissen)
- Noch jemand….
Der Erstgenannte hatte die besten Chancen auf das Amt, weil er die regierende Koalition “vertrat” - und weil er von ihr nominiert worden war. Der Zweitgenannte war überparteilich und hatte wegen seiner Vergangenheit ein hohes Ansehen im Volk. Sogar Anhänger der Regierungskoalition hätten ihn lieber als den höchsten Mann im Staat gesehen. Aus verschiedensten Gründen.
Ach ja die Drittgenannte: hmmm, sie wurde von den Linken nominiert. Sie war von Anfang an chancenlos, spielte aber eine entscheidende Rolle.
Die Linke ist bekanntermaßen Nachfolgepartei der SED, der ehemaligen DDR-Staatspartei. Diese Partei ist ja unter anderem verantwortlich für die “Stasi”. Herr Gauck hat die Stasi Akten aufgearbeitet. Aber “Die Linke” hat ja damit nichts mehr zu tun. Neeeeeeiiiiin.
Also, es ging darum, Herrn Wulff zum Bundespräsidenten zu machen. (Wegen der Ölkatastrophe am Golf vermeide ich hier absichtlich die Abkürzung “BP”).
Im ersten Wahlgang ging das schief. Die eigenen Parteileute wählten Herrn Wulff nicht so geschlossen, wie man sich das erhofft hatte. Derweil freute sich irgendeine Linke Dame im TV-Interview über die 123 (?) Stimmen für Frau Jochimsen. Bei denen hatte die Parteiräson funktioniert und mit deren Stimmen wäre übrigens H. Gauck im ersten Wahlgang Bundespräsident geworden.
Im zweiten Wahlgang nochmal die gleiche Farce mit geringfügig anderem Ergebnis.
Erst im dritten Wahlgang, bei dem die einfache Mehrheit der Stimmen für die Wahl reicht, zogen die Linken Frau Jochimsen zurück. Sie enthielten sich der Stimmen und machten damit H. Wulff zum Bundespräsidenten. Wunderbar. Eine demokratische Wahl. Und das ist auch in Ordnung so.
Aber warum muss vorher so eine Farce passieren? Wenn ich im ersten Wahlgang erkenne, dass ich chancenlos bin - warum ziehe ich mich dann nicht einfach zurück? Vielleicht, weil ich “denen da oben” zeigen will, dass ich den Ablauf ganz schön stören kann? Wie billig ist das?
Die Anderen sehen aber mit ihren Einpeitschstrategien auch nicht besser aus. Es ging ja letztlich nur darum, den Kandidaten durchzubekommen, den man selbst vorgeschlagen hatte. Wo bleibt da die Verpflichtung, nach bestem Wissen und Gewissen abzustimmen? Erhält man dieses Gewissen nach der jeweiligen Wahl von der Partei, der man gerade angehört? Hier sind aus meiner Sicht für diese Wahl vornehmlich die CDU/FDP und die Linke anzusprechen.
Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl von Gregor Gysi, der ja sonst wirklich ein cleveres Kerlchen ist. Er gehört zu den “Linken”. Auf die sinngemäße Frage, warum die Linken ihre Stimmen nicht Herrn Gauck gegeben hätten, antwortete er, ebenfalls sinngemäß, dass man nicht mit dem Finger auf die Linken zeigen dürfen, weil man sie ja vorher bei der Ernennung nicht gefragt habe…..Überall in der Politik sind nur offenbar nur die Pfauen und Schaumschläger unterwegs.
Ich wünsche mir Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen -und nicht für die Interessen ihrer Partei.
Viele Grüße
Stefan Picard
…aber das mit der Fußball-WM - DAS könnte klappen
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