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Lutz Dziarnowski - ein Foo

„Denkt an unsere Kinder, schaut in ihre Augen, dann wisst ihr, was zu tun ist! … Tut es und tut es heute, schon morgen kann es verboten sein … Dies mag kein perfekter Plan sein, ein Anfang ist es allemal und wir gehen schon mal los … Ich bin ein Foo, und Du?”

Vielleicht steckt ja in uns allen bereits ein kleiner Foo und wir wissen es bloß noch nicht. Hier Dziarnowskis Beschreibung: „Ein Foo packt an, handelt überlegt, zeigt Optionen auf, lebt nachhaltig, denkt nach, gibt Antworten, stellt Fragen, hat eine Meinung, hilft anderen, bringt gute Ideen nach vorne, unterstüzt Ideen in der Tripple Bottom Line (Drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft).”

Warum er selbst zum Foo wurde: „Wenn ich in die Gesichter meiner Kinder blicke, weiß ich, dass wir ihnen eine Zukunft geben müssen. Diese Zukunft darf nicht auf Schulden aufgebaut sein, sondern muss aktiv und positiv gestaltet werden. Nachhaltige Lebensführung mit ökonomischem, ökologischem und sozialem Bewusstsein gehörte in unserer Familie schon immer zur Kernphilosophie. Deshalb freue ich mich ein Foo zu sein und ein Unternehmen zu führen, das sich genau meinen Qualitätsansprüchen widmet. Ich freue mich auf die Zukunft.”

Den Wunsch, die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen, hegt Dziarnowski schon immer: „Als Schüler unterstützte ich Greenpeace, klebte Plakate für Klaus Staeck … Nun habe ich die Möglichkeit, etwas Nachhaltiges für uns alle zu tun - Nach der Utopia-Konferenz in Berlin 2008 beschloss ich The Foo zu gründen und ein Foo zu werden.”

In seinem Unternehmen betreut er nun das Projekt „klimaneutrale Schule” und betreibt nachhaltiges Marketing. Seit Jahren unterstützt er Dr. Florian Langenscheidt und dessen Organisation „Children for a better World”, für die er einen über 1000mal verschenkten „CHILDREN Bär” einwickelte. Und eine Thankga-Malschule der Himalayan Light Foundation in Nepal bezieht ihre Energie aus einer von dem Foo gespendeten Solaranlage.

Nach turbulenten Beraterjahren an Standorten wie London, dem Schwarzwald und Bonn diktiert jetzt die Familie Dziarnowskis Arbeitsbedingungen. „Ab 14:00 Uhr und am Wochenende gehört Papa uns!”, fordern seine Kinder und finden dabei die Unterstützung ihrer Mutter. Konsequent arbeitet der Foo nur noch am Vormittag.

„Leider erwiesen sich meine beruflichen Vorbilder in der Rückschau als Nieten, wie z.B. Herr Zumwinkel, dem ich persönlich zuarbeiten durfte. Ich lernte ihn als sehr integeren Mann kennen, doch manchmal wir man von der Realität dann doch überrascht. So bin ich nun ein „empirischer Skeptiker”, was Vorbilder angeht. Fan der Rock-Gruppe Queen und deren Sänger Freddie Mercury. Machmal wünsche ich mir, ich hätte mit der Musik (ich habe 13 Jahre lang Keyboard und Saxophon gespielt) weitergemacht und nicht vor über 20 Jahren aufgehört. Keyboarder in einer Rockband wäre ich auch gerne …”

Wer weiß, mit der richtigen Foo-Einstellung klappt es ja vielleicht auch noch mit der Musik -wie sang Freddie einst?: I Want It All!

Jochen Kohler (Dienstag, der 5. Mai 2009 / 09:04) | Permalink

2 Antworten zu “Lutz Dziarnowski - ein Foo”

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