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	<title>BIZZLOUNGE News</title>
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	<description>Just another BIZZLOUNGE Blogs weblog</description>
	<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:13:56 +0000</pubDate>
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		<title>Gott im Teekesselchen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank den widersprüchlichen Äußerungen des Weihbischofs Laun, lehren uns viele Menschen Ihre Sicht von Gott. „Mein Gott ist kein strafender Gott&#8230;, mein Gott ist die moralische Instanz&#8230;, mein Gott ist was auch immer&#8230;&#8221;
Um es gleich vorweg zu nehmen. Dieser Artikel will weder über Glauben streiten, noch Wahrheiten finden. Aber seit einiger Zeit bereits bemerke ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1589" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/gott-300x154.jpg" alt="gott" width="300" height="154" />Dank den widersprüchlichen Äußerungen des Weihbischofs Laun, lehren uns viele Menschen Ihre Sicht von Gott. „Mein Gott ist kein strafender Gott&#8230;, mein Gott ist die moralische Instanz&#8230;, mein Gott ist was auch immer&#8230;&#8221;</p>
<p>Um es gleich vorweg zu nehmen. Dieser Artikel will weder über Glauben streiten, noch Wahrheiten finden. Aber seit einiger Zeit bereits bemerke ich einen Wandel im Glauben anderer Menschen. Und obwohl scheinbar Spiritualität eine große Rolle für viele Menschen zu spielen scheint - manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass die Zahl zunimmt - ist eben ihr Platz in unserem Leben immer schwerer zu fassen oder zu definieren.</p>
<p>Fast immer, wenn Menschen über Glauben reden tritt diese Teekesselchen-Mentalität ans Licht. Ganz wie in dem beliebten Kinderspiel, in dem Begriffe durch Beschreibungen erraten werden sollen, werden und Gottes- und Glaubensbegriffe um die Ohren gehauen. Nur heißt das „Teekesselchen&#8221; diesmal Gott.</p>
<p>Frei nach dem Motto: Für Gott ist selbst noch Platz in der kleinsten Ritze, feilen sich Gläubige ihren Gott zurecht, bis er sich in das 10000 Teile Puzzle unserer Lebensrealitäten einfügen lässt. Die Kirchen hinken den LEGO-Göttern hinterher, sind ihre Bilder doch seit Hunderten von Jahren verklebt, verkrustet, oder in Stein gemeißelt.</p>
<p>Das Bild des Weltenlenkers wankt. In einer Gesellschaft, die immer mehr Antworten auf Fragen findet, die früher durch den Glauben beantwortet wurden, befindet sich Gottes Einfluss im freien Fall.</p>
<p>Wer möchte Gott schon in der Quantenmechanik suchen? Um so mehr sich die Naturwissenschaft dem nähert, was die Welt im Innersten zusammenhält, um so mehr wird deutlich, dass aller Anfang Energie ist, ja selbst das, was wir als Materie verstehen ist nichts weiter als eine Illusion, die uns die Bindungsenergie vorspielt. Ist diese Energie vielleicht Gott. Bräuchte ein solcher Gott monströse Bauten und Rituale? Die Götter der Vergangenheit richteten, straften, ließen Himmel und Erde erbeben, schenkten und nahmen das Leben. Natürlich steht Gott nicht im Gegensatz zu den Naturgesetzen, aber seine Existenz wird obsolet.</p>
<p>Bliebe Gott als moralische Instanz. Nun aber ehrlich, muss ich gottesfürchtig sein, um nicht zu stehlen oder zu morden, oder saugen die meisten von uns die moralischen Grundsätze nicht schon in humanistisch geprägter Muttermilch auf.</p>
<p>Die Kirchen verharren mehr oder minder stillschweigend in den selbstauferlegten Dogmen. Und weiten Teilen der Gesellschaft verschaffen Begriffe wie Erbsünde, außerehelicher Verkehr, Widernatürlichkeit der Homosexualität ein Gefühl, dass dem ähnelt, als wenn man versuche mit Mehl zu gurgeln.</p>
<p>So haben Kirche und Gott für viele Menschen schon nicht mehr viel miteinander zu tun, im Gegenteil, manche Auslegung und mancher Auswuchs in den Institutionen steht dem individuellen Glaubensbild oft diametral gegenüber.</p>
<p>Wer ist Ihr Gott, wenn Sie sich noch einen leisten? Ist Ihr Gott Lenker, Beschützer, Regulator, Freund oder Erschaffer? Ohne es zu merken, sind wir dem Pantheismus anheim gefallen, nur dass wir diesen mit Ritualen versehen, die uns die großen Monotheistischen Religionen mit auf den Weg gegeben haben.</p>
<p>Warum ist das so? Nun, die Geistlichen haben die Bigotterie vielleicht perfektioniert, aber sie ist doch ein Kind des Volkes. Stark vereinfacht gesagt, sind die meisten vielleicht nicht bereit sich einem Kodex zu unterwerfen, dessen Einhaltung ihnen nicht profitabel genug erscheint, aber zu ängstlich diesen Schritt konsequent zu Ende zu denken. ( Über das Wunder, dass die christlichen Religionen die Aufklärung überlebt haben schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt einen Beitrag. )</p>
<p>Wozu dann noch der „liebe Gott&#8221;? Zur Sinnsuche, als Antwort Herkunftsfrage oder Helfer in der Not? Ob und wie Sie Ihren Glauben finden oder behalten spielt eigentlich auch keine Rolle, nur sinnfrei sollte dieser nicht sein. In diesem unseren Universum geschieht nichts ohne Grund, und wenn es einen Gott gibt, sollte seine Existenz keine Ausnahme von dieser Regel darstellen.</p>
<p>Peter Brandt</p>
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		<title>Das Woodfolk Festival - BIZZLOUNGE ist dabei</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/08/26/das-woodfolk-festival-bizzlounge-ist-dabei/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom 3. bis 5. September findet im Hundsrückhof im Spessart das Woodfolk Festival statt. Es ist eine Veranstaltung mit Musikern aus der Acoustic-Folkrockszene aus USA, Schottland, England, Finnland, Österreich und Deutschland.
Das Besondere daran: dieses Festival hat seine Existenz einer Social Community zu verdanken. Das Woodfolk Festival ist die deutsche Beteiligung an einer Reihe von mehrtägigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1583" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/poster_woodfolk.jpg" alt="poster_woodfolk" width="385" height="544" /></p>
<p>Vom 3. bis 5. September findet im Hundsrückhof im Spessart das Woodfolk Festival statt. Es ist eine Veranstaltung mit Musikern aus der Acoustic-Folkrockszene aus USA, Schottland, England, Finnland, Österreich und Deutschland.</p>
<p>Das Besondere daran: dieses Festival hat seine Existenz einer Social Community zu verdanken. Das Woodfolk Festival ist die deutsche Beteiligung an einer Reihe von mehrtägigen Musikevents, welche sich &#8220;Gatherings&#8221;, also &#8220;Versammlungen&#8221; nennen. Entstanden ist die erste Veranstaltung dieser Art im Jahre 2007. Da beschlossen Teilnehmer des Mypsace Acoustic Forums, dass sie sich einmal gerne treffen möchten. Entstanden ist ein 2 Tages Treffen mit einem 12-stündigen Musikevent in Schottland. Viele Menschen, die sich vorher über Foren etc. kannten, lernten sich persönlich kennen und schätzen. Es sind echte Freundschaften und Kooperationen entstanden. Und Gatherings gibt es mittlerweile nicht nur in Schottland, sondern auch in USA, England - und eben hier in Deutschland.</p>
<p>Es wird eine Veranstaltung im Geiste des alten Woodstock - Love, Peace and Affection. Allerdings nicht so groß und hoffentlich nicht so verregnet. Freitagabend geht es los und Sonntag ab 20 Uhr fällt der Hammer mit einem der weltbesten Gitarristen, Petteri Sariola aus Finnland. Der Mann ist ein MUSS für jeden Musikgenießer.</p>
<p>Dazwischen gibt es Programm mit anderen Künstlern, die ebenfalls nicht von schlechten Eltern sind. Einer meiner persönlichen Favoriten ist der Schotte Steph MacLeod, ein wahrer Meister des Songwriting und Gewinner vieler internationaler Preise.</p>
<p>p00kah, ebenfalls aus Schottland, genialer Songwriter  und mein musikalischer Partner, kommt ebenso wie mein russischer, in USA aufgewachsene, in Schottland lebender Freund Daniel Hertzov oder The Fabulous Duffy Gibbons aus England. Aus Deutschland haben wir &#8220;Hörspiel&#8221; - deutsche Musik mit Groove und weitere Lokalmatadoren.</p>
<p>Daneben gibt es Bodypainting, Unterhaltungsprogramm für Kinder, eine zweite Offen Bühne für jeden etc. pp.</p>
<p>Es gibt Campingmöglichkeit direkt vor Ort und Zimmer in der Umgebung.</p>
<p>Dieser Geist, entstanden aus netzwerken im Internet ist es, der uns veranlasst, dabei zu sein <img src='http://news.bizzlounge.com/blogs/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir freuen uns auf ein kleines, aber feines Fest.</p>
<p><a href="http://www.woodfolkfestival.de" target="_blank">www.woodfolkfestival.de</a></p>
<p>Viele Grüße/Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen Irrsinn, Wahnsinn und Dekadenz</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/08/24/zwischen-irrsinn-wahnsinn-und-dekadenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Las Vegas, Lichtermehr und Springbrunnen inmitten der Wüste Nevadas. Vögel singen im Mondschein, weil die Stadt in Dauerlicht getaucht ist und der Wasserverbrauch lässt vermuten, dass Las Vegas am Bodensee läge. Reißende Bestien stürzen sich auf zappelnde Zauberer und alternde Stars trällern allabendlich den Spieltrunkenen den Frust über die verlorenen Spieleinsätze von der Seele.
Für europäische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1575" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/las_vegas_bellagio_kasino-300x237.jpg" alt="las_vegas_bellagio_kasino" width="300" height="237" />Las Vegas, Lichtermehr und Springbrunnen inmitten der Wüste Nevadas. Vögel singen im Mondschein, weil die Stadt in Dauerlicht getaucht ist und der Wasserverbrauch lässt vermuten, dass Las Vegas am Bodensee läge. Reißende Bestien stürzen sich auf zappelnde Zauberer und alternde Stars trällern allabendlich den Spieltrunkenen den Frust über die verlorenen Spieleinsätze von der Seele.</p>
<p>Für europäische Maßstäbe wirkten die Dimensionen der Verschwendung in der Wüstenei stets befremdlich, was da nun aber gestern über den Ticker huschte muss in Fettschrift noch einmal festgehalten werden:</p>
<p><strong>Die Pop-Diva Madonna, soll angeblich ein Angebot über 1 Milliarde Dollar ( $ 1.000.000.000 ) für einen 5-Jahres Vertrag geboten bekommen haben.</strong></p>
<p>Ein Schnäppchen. Bei einer 5-Tage-Woche und 28 Tagen Urlaub im Jahr, wären das ja nur schlappe $ 860.000 pro Abend. Ganz ehrlich, das wirft auf die Diskussion von Managergehältern, oder den Vermögensverhältnissen von Industriemoguln ein ganz anderes Licht. Dagegen bekommen Leute wie Ackermann ja geradezu nur eine Aufwandsentschädigung.</p>
<p>Spaß beiseite: So etwas ist falsch, unmoralisch und dekadent. Keine Hupfdole, keine bildender Künstler, kein Muskelprotz oder Ballartist, kein Gründer oder Lenker einer Firma ist so viel Wert.</p>
<p>Ich will hier keine Neiddebatte. Ich habe kein Problem damit, dass es „Superreiche&#8221; gibt. Diese Zahlen und Vermögen sind so abstrakt, so surreal und entbehren jedem Nutzen. Während auf der Forbes Liste einfach das Firmenkapital mit zum Privatvermögen gerechnet wir, und so sicherlich so manchem Unternehmer ein falsches Bild aufoktroyiert wird, so geht es hier um einen „Arbeitslohn&#8221;. Nochmal, es geht nicht um Neid. Aber niemand kann sich mit 300.000.000 Dollar oder Euro, ein sichtbar besseres Leben kaufen, als jemand mit 200.000.000 Dollar oder Euro. Das sind nur noch Etiketten, Marktwertsiegel oder schlicht Phallusvergleiche.</p>
<p>Wussten Sie, dass ein Ghanaer durchschnittlich $ 0,60 am Tag verdient? Anders gesagt, Madonna soll pro Abend soviel verdienen wie 1.433.333 Ghanaer. Das ist Ihnen zu weit weg? Gut, ein Assistenzarzt in einem unserer Krankenhäuser verdient zwischen 3000-6000 Euro im Monat, bei durchschnittlich 45 - 80 Wochenstunden. Also stark gerundet und auf einen 8-Stunden-Tag gebrochen $175,- am Tag. Ist Madonna also so viel wert wie 4925 Ärzte, oder 30.000 Friseurinnen oder 10000 Handwerker? Ginge es dem Durchschnitt der Weltbevölkerung nur so gut wie unseren ALG II Empfängern, wäre dieser Beitrag fruchtlos. Die Wahrheit jedoch ist. Die Mehrheit der Menschen hat weder ausreichend Nahrung, noch Zugang zu sauberem Wasser, von Bildung, Kultur, Medizinischer Versorgung ganz zu schweigen.</p>
<p>1 Milliarde reicht für 1000 Millionäre, 3000 Einfamilienhäuser, Millionen von Impfungen und Milliarden von Mahlzeiten. Besieht man sich dann noch, wofür diese Summe gezahlt werden soll, beginnt zu brodeln was gerade noch am simmern war. Rechnen wir noch ein wenig weiter. Mal angenommen, Madonna wirft sich mächtig ins Zeug und gibt jeden Tag 3 Stunden Programm zum Besten. Dann bekäme sie $ 4777,- pro Minute. Alle 90 Sekunden in etwa stirbt ein Mensch an Hunger.</p>
<p>Diese Zahlenspiele sollen verdeutlichen, dass wir das Gesamtbild aus den Augen verloren haben und Menschen, die an Vereinbarungen und Geschäften dieser Art beteiligt sind haben jeglichen Bezug zur Realität verloren. Ich habe den folgenden Gedanken bereits in einem vorangegangenen Artikel geäußert. Irgendwann wird sich die Bevölkerung der Südhalbkugel an uns rächen. Irgendwann werden diese Menschen des Leidens und Sterbens überdrüssig, irgendwann werden sich diese Menschen auflehnen.</p>
<p>Was muss einem Menschen durch den Kopf gehen, der z.B. sein Kind zu Grabe getragen hat, weil dieses einer heilbaren Krankheit erlegen ist, wenn er diese Nachricht liest?</p>
<p>Es ist ok eine monetäre Upperclass zu haben. Ich störe mich nicht an den teuren Statussymbolen, hohen Saldi und dieser Scheinwelt des Geldadels. Aber solche Extreme heißt es zu vermeiden. Sollte die Menschheit einst Hunger und Elend aus der Welt verbannt haben, darf Madonna von mir aus für jede Flatulenz  so viel bekommen, wie ein Chefartzt im Jahr verdient.</p>
<p>Peter Brandt</p>
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		</item>
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		<title>Mit Surfstick im Grünen</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/08/17/mit-surfstick-im-grunen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 11:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[
Man kann nicht anders als Steve Jobbs zu seinem letzten und wieder mal erfolgreichen Coup zu gratulieren. Nach dem IPod und dem IPhone leuchtet nun der dritte Stern Apples am IT-Himmel, das IPad. Ein schlanker kleiner Tablet Computer, der obwohl er ohne Tastatur daher kommt, recht flüssig und beinahe amüsant zu bedienen ist. Wozu man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1565" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/istock_000010026565xsmall-300x199.jpg" alt="istock_000010026565xsmall" width="300" height="199" /></p>
<p>Man kann nicht anders als Steve Jobbs zu seinem letzten und wieder mal erfolgreichen Coup zu gratulieren. Nach dem IPod und dem IPhone leuchtet nun der dritte Stern Apples am IT-Himmel, das IPad. Ein schlanker kleiner Tablet Computer, der obwohl er ohne Tastatur daher kommt, recht flüssig und beinahe amüsant zu bedienen ist. Wozu man Apple gratulieren soll? Nein, nicht zum Quartalsumsatz auch nicht zur Legung eines technischen Meilensteins. Nein die Gratulation geht an die innovativste Abteilung des Konzerns, nämlich das Marketing.</p>
<p>Klar, das Gerät weißt ein schickes Design auf, passt auch prima in das Apple Portfolio, aber ein Produkt herauszubringen, das niemand wirklich baucht und damit dennoch in die Abendnachrichten zu kommen ist eine respektable Leistung. Sonst ist dort nur über neue Geschenke aus Redmond (dem Microsoft Stammsitz) etwas zu vernehmen. Wäre das IPad nicht von Apple, wäre es nicht „trendy&#8221;, „stylisch&#8221; oder „chic&#8221;, wer würde es dann wozu kaufen?</p>
<p>Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon verträumt dreinblickende Menschen in den Parkanlagen liegen, die anstatt auf andere junge verträumt dreinblickende Menschen auf das Pad in Ihrer Hand starren und via Skype mit verträumt dreiblickenden Menschen in 11.000 Km Entfernung chatten. Natürlich wird man irgendwo Anwender auftun, die tatsächlich Sinnvolles mit dem Gerät anzustellen vermögen, in den meisten Fällen wird es aber wohl wie die meisten „Smartphones&#8221; ein Schattendasein als Technikspielzeug fristen. Netbook, Smartphone und jetzt Tablet Computer versprechen dem Benutzer überall „on&#8221; zu sein, und „in&#8221; ist man gleich noch kostenlos dazu. Haben Sie schon einmal öffentlichen Handygesprächen gelauscht? Ohne mich jetzt an langweiligen Zitaten zu ergehen, meistens sind diese Gespräche sinnfrei, dämlich und verzichtbar. Welche gewichtigen Informationen werden dieselben Nutzer dann wohl über die Datenleitungen schicken?</p>
<p>Kürzlich durfte ich einem Fachmann lauschen, der von der Verkümmerung der „analogen Kommunikation&#8221; sprach. „Analoge Kommunikation&#8221;? Sie ahnen natürlich was damit gemeint war? Genau, die ganz normale Unterhaltung, von Mensch zu Mensch, ohne Draht, Funk, Switch, Port oder GSM Cell. Bei all der schönen neuen Kommunikation, also der nicht angestaubten analogen Form, fehlen so viele Aspekte der Kommunikation, dass es unerklärlich ist warum viele Menschen dieser den Vorzug geben. Sicherlich, man fühlt sich geschützt hinter seinem LCD, aber man spürt keine Nähe, sieht keinen Augenaufschlag, man „riecht&#8221; sich nicht.</p>
<p>Und obwohl wir immer weniger mit anderen Menschen von Angesicht zu Angesicht reden, verlieren wir ein kostbares Gut, nämlich die Stille. Stille, Ruhe und Unerreichbarkeit. Ständig rührt sich und rappelt eines unserer kleinen Spielzeuge, um uns mit wichtigen neuen Informationen zu versorgen. Mal ehrlich, wer von uns ist schon so unverzichtbar, dass er stets greifbar sein muss. Wer von uns muss schon ständig über irgendein Geschehen auf dem Laufenden gehalten werden. Und durch diese Häppchenkommunikation haben wir dann am Abend nichts mehr zu sagen, weil wir die Kernpunkte unserer Erlebnisse bereits auf 140 Zeichen gekürzt im Telegrammstil an unsere Lieben übermittelt haben.</p>
<p>Ich liebe das Internet, und von allen Medien ist das Internet sicherlich in meinem Alltag das Bedeutendste geworden. Das geht sicher vielen so, aber ist deshalb der Umkehrschluss, dass ich das Internet stets bei mir tragen muss? Die Anbieter dieser Technik gaukeln uns Unabhängigkeit vor. Wann und wo und wie ich will, soll ich surfen und Emails bearbeiten können. Bei Sport und Spiel, im Grünen oder Blauen, Tag und Nacht. Und mit dieser Hochverfügbarkeit steigt in uns und unseren Freunden, Kollegen, Kunden etc., die Erwartung stets den anderen erreichen zu können. Und so legen wir uns freiwillig Kommunikationsfußfesseln an, die fröhlich zwitschern, trällern und tirilieren.</p>
<p>Dazu kommt, dass wir in der Flut der eingehenden Kommunikation unendlich viel Zeit verlieren. Statt mit Konzentration arbeiten zu können, jagen uns Email Client, Telefon und Messanger  den halben Tag quer über den Platz. Wundert es da, dass Menschen wie der Filmproduzent Bernd Eichinger auf Mobiltelefone gänzlich verzichten?</p>
<p>Nun ganz werden Sie und ich wahrscheinlich nicht aus diesem Schlamassel herauskommen, aber gönnen Sie sich und Ihrem Handy mal ein paar Stunden „Flugmodus&#8221; und Ihren PCs ein Nickerchen. Und sollten Sie bei schönem Wetter auf dem Rasen liegen und nach oben gucken, dann sei Ihnen gesagt, dass hinter dem Display die Sonne lacht.</p>
<p>Peter Brandt</p>
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		<title>Die Sache mit den Spenden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 09:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Wenige, was er hatte, ist wahrscheinlich weg. Die Flut in Pakistan bringt Millionen Menschen Kummer, Leid und Verlust ihrer Existenzgrundlage.
Die Weltbank hat gerade 900 Millionen EUR locker gemacht und die Spendenorganisationen wollen helfen. Doch die Spenden kommen nur spärlich. Bis jetzt sind bei der Caritas ca. fünfhunderttausend EUROS an Spenden eingegangen. Zum Vergleichszeitpunkt waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1562" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/blogpakistan-300x200.jpg" alt="blogpakistan" width="300" height="200" /></p>
<p>Das Wenige, was er hatte, ist wahrscheinlich weg. Die Flut in Pakistan bringt Millionen Menschen Kummer, Leid und Verlust ihrer Existenzgrundlage.</p>
<p>Die Weltbank hat gerade 900 Millionen EUR locker gemacht und die Spendenorganisationen wollen helfen. Doch die Spenden kommen nur spärlich. Bis jetzt sind bei der Caritas ca. fünfhunderttausend EUROS an Spenden eingegangen. Zum Vergleichszeitpunkt waren es bei dem Erdbeben in Haiti rund 10 Millionen.</p>
<p>Gerne geäußerte Bedenken sind Taliban, oder Argumente wie &#8220;ich weiß nicht, ob mein Geld dann dort auch ankommt&#8221;. Auch gibt es, laut einem Caritassprecher, eine &#8220;Rangliste&#8221; von Unglücken in der Spendenbereitschaft. Erdbeben steht ganz oben, Kriegsopfer ganz unten.</p>
<p>Aber das Argument, dass man nicht spendet, weil vielleicht nicht alles ankommt, sollte man sich noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Es KANN NICHT alles ankommen! Die Menschen, welche für die Hilfsorganisationen arbeiten,  brauchen auch Butter auf dem Brot, eine Wohnung, ein Auto vielleicht. Oder sie haben eine Familie zu ernähren. Und deshalb kommt ei Teil der Spende nicht an. Ist Spenden deshalb weniger gut? Nein! Sie hilft den Bedürftigen  und den Menschen, die den Bedürftigen helfen.</p>
<p>Ich verzichte an dieser Stelle absichtlich auf die Nennung von Spendenkonten. Vielleicht schauen Sie die nächsten Tage ja selbst nochmal nach. Bilder wie das hier zeigen nur ganz wenig von dem Leid, das dort in Pakistan derzeit herrscht. Und wir sind schnell abgestumpft von solchem Material - vielleicht weil wir zu viel davon vorgesetzt bekommen. Sehen Sie die Menschen dahinter. Menschen, mit den gleichen Gefühlen, Wünschen, Vorstellungen, Leidempfinden und Ängsten wie Sie. Mir fällt das oft schwer und ich muss mich selbst daran erinnern.</p>
<p>Hilfe hilft auch immer dem Helfenden!</p>
<p>Eine schöne Woche</p>
<p>Stefan Picard</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das 11.Gebot</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/08/10/das-11gebot/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.bizzlounge.com/blogs/?p=1553</guid>
		<description><![CDATA[Hat Mose als er vom Berg Sinai hinabstieg eine Tafel fallen lassen, so dass uns die Gebote 11 - 15 für immer verloren bleiben? Glück für die Republik, dass wir die FDP und ihren Vorsitzenden haben, der uns zumindest Nr.11, ob nun durch göttliche Einsagung oder nicht, zu predigen vermag. Welches Gebot dieses sein mag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1558" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/westermose1-229x300.jpg" alt="westermose1" width="229" height="300" />Hat Mose als er vom Berg Sinai hinabstieg eine Tafel fallen lassen, so dass uns die Gebote 11 - 15 für immer verloren bleiben? Glück für die Republik, dass wir die FDP und ihren Vorsitzenden haben, der uns zumindest Nr.11, ob nun durch göttliche Einsagung oder nicht, zu predigen vermag. Welches Gebot dieses sein mag, fragen Sie?</p>
<p>Das Lohnabstandsgebot, welches da lautet:</p>
<p>Du sollst als Arbeitnehmer stets mehr Einkommen Dein Eigen nennen, als der Transferleistungsempfänger.</p>
<p>Schön, dass Herr Westerwelle diese Eingebung just vor der bevorstehenden Debatte zur Neuberechnung der ALG II Sätze hatte. Und wie im Sommerloch nicht anders zu erwarten reicht selbst das kleinste Tröpfchen Erbrochenes, um eine Flutwelle der Begeisterung, wie Empörung über das Land schwappen zu lassen. Die Verlautbarungen dürfen Betroffene dann wohl so verstehen, dass für den gelben Guido das Wort „Neuberechnung&#8221; nicht mit „Erhöhung&#8221; zu verwechseln ist. Schließlich hat das BVG nicht die Höhe der Sätze per se gerügt, sondern die mangelnde Nachvollziehbarkeit der Berechnung.</p>
<p>Lohnabstandsgebot, klingt auch eigentlich nicht verkehrt, prinzipiell auch keine schlechte Idee, schließlich soll Arbeit sich lohnen. Was liegt dann also näher, als die Bezugsempfänger schön kurz zu halten, damit selbst Menschen mit einem Stundenlohn von € 3,63 jemandem auf die Kopfhaut spucken können? Nun für die FDP und ihre Grundhaltung kann es nur die Antwort geben, die ALG II Bezüge kurz zu halten, weil man ja die „Tarifautonomie&#8221; respektiert.</p>
<p>Klingt auch wieder gut, „Tarifautonomie&#8221;. Wie „autonom&#8221; fühlt sich ein Stundenlohn von 3-6 € wohl an? Wie „autonom&#8221; ist man wohl, wenn hinter einem 1000 Bewerber stehen, die bereit wären stillschweigend selbst für solche Minilöhne den eigenen Posten zu übernehmen? Wie „autonom&#8221; steht man wohl vor dem Sachbearbeiter bei der Abgabe des Antrags auf Lohnaufstockung?</p>
<p>Auch die zweite Hälfte des Wortes „Tarifvertrag&#8221; sollte nachdenklich stimmen. Ein Vertrag, der von so ungleich gewichtigen Partnern geschlossen wird, hat dieser überhaupt einen Wert? Ein Vertrag, der dem einen Partner beinahe nichts, dem anderen alles abverlangt, hat dieser noch den Namen verdient?</p>
<p>Gehen wir nochmal ein Stück zurück. Die derzeitige Diskussion dreht sich um die Differenz zwischen Transferleistungen und Lohnbezügen. Um den Unterschied möglichst hoch zu halten, könnte man also versuchen die Löhne zu erhöhen, oder besagte Leistungen niedrig zu halten. Schaut man sich das gesamte Gefüge an, das unserem „Sozialstaat&#8221; zugrunde liegt, erkennt man schnell welch Geistes Kind hier am Werke ist.</p>
<p>„Sozial ist was Arbeit schafft&#8221;. Dieser Satz treibt einem die Galle hoch, angesichts mancher Löhne, die in diesen „sozialen&#8221; Beschäftigungsverhältnissen gezahlt werden. Um diese Jobs dann sozialverträglich auszugestalten, bauen wir uns Konstrukts wie den „Kombilohn&#8221; und das „Aufstocken&#8221; und subventionieren damit Firmen wie „KIK&#8221; und Konsorten. Als Ausrede lassen wir uns die Globalisierung auf das Silbertablett kleben. Die Gefahr, dass Bäcker, Friseur, Gebäudeschutz oder Textildiscounter nach Rumänien abwandern ist wirklich nicht zu leugnen. Und damit diese Spitzenarbeitgeber auch weiter Angestellte finden, züchten wir ein Hartzmonster, um die oben erwähnte Unterschicht der Unterschicht, als Absturzmöglichkeit, für die Abgestürzten zu behalten. Das ist nicht nur perfide, das ist pervers.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ein Mindestlohn von x Euro, tatsächlich dieses Problem heilen würde, aber dieses Anreizsystem zum Lohndumping, sicherlich nicht. Vielmehr transportiert die derzeitige Debatte das Bild der angeblich so bequemen sozialen Hängematte, und zeichnet stereotype ALG II Empfänger, die sich darin „eingerichtet&#8221; haben. Der Faulenzer, der es sich im System behaglich gemacht hat und den lieben Gott ‚nen guten Mann sein lässt. Wie passt diese romantische Verklärung mit den Zahlen und Fakten zusammen. Warum lassen sich dann Stellen mit oben bezifferten Löhnen besetzen?</p>
<p>Die meisten Menschen wollen arbeiten, und nicht nur des Geldes wegen, sondern auch um ihrem Leben Sinn und Struktur zu geben. Eine gewisse „Autonomie&#8221; erreicht nur der, der wirklich von seinem Tagwerk leben kann, ohne auf das Wohlwollen eines Staates und seiner Behörden angewiesen zu sein. Natürlich finden sich stets auch negative Beispiele, und natürlich sollte der Arbeitnehmer auch am Geld spüren, dass er sein Leben durch Arbeit verbessern kann. Dass man aber das Leben der „Armen&#8221; verbessert, wenn man dafür sorgt das andere noch ärmer sind ist keine Lösung, allenfalls eine Beruhigungspille.</p>
<p>Peter Brandt</p>
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		<title>Wie wichtig nehmen wir uns?</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/08/09/wie-wichtig-nehmen-wir-uns/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Probleme über Probleme, keine Zeit, Aufgabendruck, Unzufriedenheit?&#8230;. das wird alles gerne genommen. Wir sind eben wichtig, sehr wichtig sogar. Besonders natürlich für uns selbst.
Ich nehme mich da übrigens nicht aus.
Letzte Woche hat mir ein guter Freund eine kleine Präsentation zugeschickt, die Sie HIER downloaden können. Schauen Sie sich die einfach mal an. Es dauert nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1551" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/wie-wichtigjpg-300x221.jpg" alt="wie-wichtigjpg" width="300" height="221" /></p>
<p>Probleme über Probleme, keine Zeit, Aufgabendruck, Unzufriedenheit?&#8230;. das wird alles gerne genommen. Wir sind eben wichtig, sehr wichtig sogar. Besonders natürlich für uns selbst.</p>
<p>Ich nehme mich da übrigens nicht aus.</p>
<p>Letzte Woche hat mir ein guter Freund eine kleine Präsentation zugeschickt, die Sie <a title="Wie wichtig nehmen wir uns" href="http://www.yousendit.com/download/aHlRclVFNkdveE5jR0E9PQ" target="_blank">HIER</a> downloaden können. Schauen Sie sich die einfach mal an. Es dauert nicht mehr als zwei bis drei Minuten. Lassen Sie sie wirken. Sie können nur gewinnen!</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sei gut!</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/08/03/sei-gut/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 16:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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&#8221; Wir machen uns unsere Vergangenheit selbst!&#8221; Diesen Satz hörte ich vor etwas vier Jahren von einem Menschen, der ihn seinerseits von einem Psychologen gehört hatte. Seitdem ist er bei mir präsent - und ich versuche, ihn täglich zu befolgen.
Ein anderer, mir wichtiger Mensch, benutzte oft den Satz: &#8220;Kommt die Zeit, kommt die Sorge&#8221;. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1543" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/08/10072010_spicard_img_7221-200x300.jpg" alt="10072010_spicard_img_7221" width="200" height="300" /></p>
<p>&#8221; Wir machen uns unsere Vergangenheit selbst!&#8221; Diesen Satz hörte ich vor etwas vier Jahren von einem Menschen, der ihn seinerseits von einem Psychologen gehört hatte. Seitdem ist er bei mir präsent - und ich versuche, ihn täglich zu befolgen.</p>
<p>Ein anderer, mir wichtiger Mensch, benutzte oft den Satz: &#8220;Kommt die Zeit, kommt die Sorge&#8221;. Er meinte damit aber nicht, dass er die Sorge heute erwartete, sondern im Gegenteil im Sinne von: &#8220;mach Dich mal heute nicht verrückt über das, was morgen (vielleicht) passiert&#8221;</p>
<p>Die Message hinter beiden Sätzen: &#8220;Lebe in der Gegenwart&#8221;</p>
<p>Es gibt aber noch eine andere Dimension. Nennen Sie es Gott, nennen Sie es Ethik, oder nennen Sie es einfach &#8220;mein Gewissen&#8221;. Wenn Sie einigermaßen &#8220;gesund&#8221; sind, dann achten Sie darauf. Dann folgen Sie nicht nur Ihrem Verstand, sondern versuchen, Übereinstimmung zwischen Kopf und Herz, zwischen Verstand und Gefühl herbeizuführen. Und wenn Sie das schaffen, dann sollte eigentlich einer guten Vergangenheit, die Sie sich heute schaffen, nichts mehr im Wege stehen.</p>
<p>Hier ist noch eine schöne kleine Geschichte, die mir meine langjährige gute Freundin und Schwester im Geiste, Ulli Muscolino heute geschickt hat:</p>
<p><span><br />
<strong><em>Something To Think  About!</em></strong><em></em></span></p>
<p><em>Imagine that you had won the following prize in a  contest:<br />
Each morning your bank would deposit $86,400.00 in your private  account for your use.<br />
</em></p>
<p><span><em>However,this prize has rules, just as any game has  certain rules.</em></span></p>
<p><em>The first set of rules would be:<br />
Everything  that you didn&#8217;t spend during each day would be taken away from you.<br />
You may  not simply transfer money into some other account.<br />
You may only spend it.<br />
Each morning upon awakening, the bank opens your account with another  $86,400.00 for that day.</em></p>
<p><em>The second set of rules:<br />
The bank can  end the game without warning; at any time it can say,</em></p>
<p><em>Its over,the game  is over!</em></p>
<p><em>It can close the account and you will not receive a new one.</em></p>
<p><em>What would you personally do?<br />
You would buy anything and  everything you wanted, right?<br />
Not only for yourself, but for all people you  love, right?</em></p>
<p><em>Even for people you don&#8217;t know, because you couldnt  possibly spend it all on yourself, right?<br />
You would try to spend every cent,  and use it all, right?</em></p>
<p><em>ACTUALLY, this GAME is REALITY!</em></p>
<p><em>Each of us is in possession of such a magical bank. We just  can&#8217;t seem to see it.<br />
The MAGICAL BANK is TIME!</em></p>
<p><em>Each morning  we awaken to receive 86,400 seconds as a gift of life, and when we go to sleep  at night, any remaining time is NOT credited to us.<br />
What we haven&#8217;t lived up  that day is forever lost.</em></p>
<p><em>Yesterday is forever gone.</em></p>
<p><em>Each morning the account is refilled, but the bank can dissolve  your account at any time&#8230;.WITHOUT WARNING.</em></p>
<p><em>SO, what will YOU  do with your 86,400 seconds?</em></p>
<p><em>Aren&#8217;t they worth so much more than  the same amount in dollars?<br />
Think about that, and always think of this:<br />
Enjoy every second of your life, because time races by so much quicker than  you think.</em></p>
<p><em>So take care of yourself, be Happy, Love Deeply and  enjoy life!</em></p>
<p><em>Here&#8217;s wishing you a wonderfully beautiful  day!!!</em></p>
<p>So viel zu Picard&#8217;s kleiner Philosophieminute für heute.</p>
<p>Interessante Informationen finden Sie, wie immer in den anderen Blogbeiträgen hier in der BIZZLOUNGE.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn aus einem Kind ein Täter wird</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/08/03/wenn-aus-einem-kind-ein-tater-wird/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nur kurz fiel das Licht der Medien auf das unglaubliche Drama, das sich jüngst während einer Ferienfreizeit im niederländischen Ameland zugetragen hat. Eine neue „Qualität&#8221;, in einer Gewaltspirale, die wir nur häppchenweise zu lesen oder sehen bekommen, die uns aber scheinbar nicht aufhorchen sondern abstumpfen lässt.
An Berichte über gewalttätige Jugendliche, die bis hin zum Totschlag  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1533" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/07/jugendgewalt-300x137.jpg" alt="jugendgewalt" width="300" height="137" /></p>
<p>Nur kurz fiel das Licht der Medien auf das unglaubliche Drama, das sich jüngst während einer Ferienfreizeit im niederländischen Ameland zugetragen hat. Eine neue „Qualität&#8221;, in einer Gewaltspirale, die wir nur häppchenweise zu lesen oder sehen bekommen, die uns aber scheinbar nicht aufhorchen sondern abstumpfen lässt.</p>
<p>An Berichte über gewalttätige Jugendliche, die bis hin zum Totschlag  traurig die Schlagzeilen füllen, hat man sich beinahe schon gewöhnt. Amokläufe, „Killerspiele konsumierender Außenseiter&#8221;, sind leider auch keine Ausnahme mehr.  Die Jugendlichen Insassen einer JVA, die einen Mitgefangenen bis zur Selbsttötung folterten, waren schließlich bereits Straftäter, also kam dieses Verbrechen doch nicht unerwartet. Auch der Stereotyp und die Ursachen sind in diesen Fällen schnell benannt, ob nun wahrhaftig oder nicht.</p>
<p>Was in Ameland geschah schien den Medien viel weniger Aufmerksamkeit wert zu sein, als pädophile oder sadistische Geistliche, dabei blieb mir bei dem Gedanken, eines meiner Kinder würde so etwas durchleiden müssen, der Atem weg. Nicht minder beschäftigte mich die Frage, ob meine Kinder eines Tages Täter in einer ähnlichen Weise werden könnten.</p>
<p>Die Täter, wie auch die Opfer waren 13 Jahre und älter. Allesamt waren  mit ihrem Sportverein zu einem Urlaub nach Ameland gefahren. Die Kinder kamen aus allen Teilen der Gesellschaft, also darf man auch annehmen, dass viele der Täter auch „behütet&#8221; aufgewachsen sind. Wie kommt eine Gruppe von Jugendlichen auf den Gedanken, Gleichaltrige mit Gegenständen aller Art zu vergewaltigen und zu quälen? Im möchte die widerwärtigen Details nicht wiederholen, weil mich der Grad der Verrohung schon beim Lesen paralysiert hatte. Die Ursachen werden sicher schnell gefunden: Eltern, Lehrer, Computerspiele, Fernsehen und Handy. Nicht zu vergessen: Die Gesellschaft. Im Einzelfall wird man in dieser Liste schon fündig werden, sei es auch auf Biegen und Brechen, aber wem nützt das? Wird das helfen für die Zukunft vorzubauen?</p>
<p>Ich habe in meinem Leben manchen Horrorfilm gesehen, und auch manche viel zu jung. Ich erinner mich, dass ich einmal sogar den Raum verließ, weil ein damaliger Freund einen Film anschleppte, der mir selbst im zarten Alter von 13 zu brutal und widerwärtig erschien. Wie etliche andere haben wir uns auch heimlich einen Pornofilm angesehen, aber all dies hat zumindest bei mir und meinen Freunden eines nicht bewirkt: Empathieverlust!</p>
<p>Mag es daran gelegen haben, dass der Konsum nicht so regelmäßig geschah, oder die Medien mittlerweile noch härter und brutaler geworden sind? Möglich, aber ich denke der Hauptunterschied war, dass wir von einem sehr schlechten Gewissen geplagt wurden, weil wir vorher schon wussten, dass vieles was in derlei Medien gezeigt wird, falsch ist, Leid verursacht und wir uns mit den Opfern identifiziert haben, nicht mit den Tätern. Das lag zum einen an unserer Erziehung, zum anderen an unserem Umfeld, aber auch am Blickwinkel der Kamera, eben dieser Medien.</p>
<p>Der Ton ist härter geworden, der Täter „cool&#8221; und die Sühne ist längst nicht mehr die Konsequenz der Unmenschlichkeit im Zeitalter von Filmen wie „Hostel&#8221; und Konsorten. Gewaltpornographie im Horrorfilm und Gewalt wie Horror im Pornofilm. Und alles ohne Filter, über die Weiten des WWW für Jederkind zu sehen. Erwachsene die Begrifflichkeiten wie „Gang-Bang&#8221; oder „Fisting&#8221; ahnungslos gegenüberstehen, wie ein Betreuer aus Ameland freimütig zugegeben hatte.</p>
<p>Bei der Flut an Bezugsquellen kämpft man gegen Windmühlen, wenn man versucht den Zustrom auszutrocknen. Und ich hoffe, dass wir nicht an dieser schönen neuen Medienwelt mit unseren Kindern scheitern. Was können Erwachsene tun, besser können Erwachsene etwas tun? Eine Antwort fällt an dieser Stelle schwer. Ich glaube, es ist leichter eine Antwort auf die Finanzkrise zu geben, als auf die Frage nach einer „richtigen&#8221; Erziehung. Wenn ich aber nun auf diese Fragestellung eine Antwort geben müsste, würde ich wahrscheinlich, ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit, folgendes sagen:</p>
<p>Kinder brauchen Medienkompetenz. Sie müssen lernen Gut und Böse, richtig zu benennen. Und wie selbstverständlich das auch klingt: Ein Kind muss lernen Fiktion und Wirklichkeit zu trennen. Auch wenn Kinder bereits 10 Jahre und älter sind, ist ihnen nicht stets bewusst durch eine filmische Gaukelei unterhalten zu werden. Kinder nicht vor dem Fernseher „parken&#8221;, sondern gemeinsam schauen, gerade dann, wenn man sich nicht sicher ist, ob das Programm tatsächlich für den eigenen Spross geeignet ist. In den Schulen muss der PC viel stärker zum Einsatz kommen. In einer Welt, die immer schneller, bunter und „unterhaltsamer&#8221; wird, muss Schule gegenhalten. Mit Begeisterung lernt und lehrt es sich leichter.</p>
<p>Kinder sollten nicht unterschätzt werden. Kinder müssen auch an Krieg, Gewalt und Elend herangeführt werden. Übernehmen diese Aufgabe die neuen Medien, braucht man sich über mangelndes Mitgefühl nicht zu wundern.</p>
<p>So traurig das ist, aber Kinder brauchen auch Kontrolle. Nicht aus Misstrauen, sondern aus der Besorgtheit heraus. Es ist kein Fehler wissen zu wollen was über die Bildschirme huscht, wenn man nicht im Raum ist. Und Kinder verstehen oft, warum dieses oder jenes für sie ungeeignet ist, wenn man es ihnen auch erklärt, statt nur sanktioniert. Dabei sollte man selber über ausreichend Medienkompetenz verfügen. D.h., wenn Ihr Kind eine Spielkonsole hat, sollten Sie versuchen auf Augenhöhe mitreden zu können.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Geräte, Software und Dienstleister, die einen gewissen Schutz versprechen, und zum Teil sogar halten. Gegen die gebrannte CD auf dem Schulhof hilft aber all dies nicht.</p>
<p>Das allerwichtigste aber ist, dass Ihre Kinder stets das Gefühl haben geliebt und respektiert zu werden, in diesem Punkt nämlich, sind Eltern wie Kinder in ihren Bedürfnissen gleich.</p>
<p>Peter Brandt</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bravo, David de Rotschild!!</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/07/27/bravo-david-de-rotschild/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.bizzlounge.com/blogs/?p=1525</guid>
		<description><![CDATA[
Vor vier Monaten sind sie in den USA gestartet. Mit der Plastiki, einem Boot aus 12.500 Plastikflaschen. Gestern kamen sie in Australien an. David de Rotschild und seine Crew.
Direkt nach dem Start schrieb ich schon einmal über diese Aktion von Herrn de Rotschild, der damit auf die wachsende Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll hinweisen möchte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1526" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/07/dsc_1471-1024x679.jpg" alt="dsc_1471-1024x679" width="368" height="244" /></p>
<p>Vor vier Monaten sind sie in den USA gestartet. Mit der Plastiki, einem Boot aus 12.500 Plastikflaschen. Gestern kamen sie in Australien an. David de Rotschild und seine Crew.</p>
<p>Direkt nach dem Start<a href="http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/03/30/david-de-rotschild-unterwegs-fur-planet-20/" target="_blank"> schrieb ich schon einmal über diese Aktion </a>von Herrn de Rotschild, der damit auf die wachsende Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll hinweisen möchte. Abenteuer-Ökologie nennt er diese Aktion: Ein einzigartiges Missionsfeld zur Bildung, Unterhaltung und Erhöhung des Bewußstseins für Umwelt und soziale Themen. Ziel dabei ist die Erreichung einer globalen, meist jugend-basierten Gemeinschaft von veränderungswilligen Menschen.</p>
<p>Okay, ich mag nicht mehr der Jüngste sein, aber erreicht hat mich der Herr de Rotschild. Ich habe öfter mal auf die Webseite gesehen und finde sie beachtenswert: <a href="http://www.theplastiki.com" target="_blank">www.theplastiki.com</a>.</p>
<p>Es ist gut, dass es solche Menschen gibt!</p>
<p>Eine schöne Woche für Sie</p>
<p>Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/07/27/bravo-david-de-rotschild/feed/</wfw:commentRss>
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