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	<title>BIZZLOUNGE News</title>
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	<description>Just another BIZZLOUNGE Blogs weblog</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 07:49:31 +0000</pubDate>
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		<title>Hungry Planet - erstaunliche Bilder!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor einigen Jahren reiste der Fotograf Peter Menzel um die Welt und fotografierte, was Menschen in verschiedenen Ländern und Kulturkreisen monatlich für Nahrungsmittel ausgeben - oder zur Verfügung haben. Er hat darüber ein Buch veröffentlicht, in dem er sehr anschaulich zeigt, was Sache ist. Hier einige Beispiele:

500 US$ pro Woche gibt diese deutsche Familie für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1149" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/hungry-planet-peter-menzel.jpg" alt="hungry-planet-peter-menzel" width="277" height="411" /></p>
<p>Vor einigen Jahren reiste der Fotograf Peter Menzel um die Welt und fotografierte, was Menschen in verschiedenen Ländern und Kulturkreisen monatlich für Nahrungsmittel ausgeben - oder zur Verfügung haben. Er hat darüber ein Buch veröffentlicht, in dem er sehr anschaulich zeigt, was Sache ist. Hier einige Beispiele:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1148" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/hungry-planet-deutschland.jpg" alt="hungry-planet-deutschland" width="436" height="287" /></p>
<p>500 US$ pro Woche gibt diese deutsche Familie für ihr Essen aus.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1150" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/hungry-planet-usa.jpg" alt="hungry-planet-usa" width="437" height="288" /></p>
<p>346 US$ kostet der wöchentliche Warenkorb dieser Familie aus USA (North Carolina)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1151" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/hungry-planet-italien.jpg" alt="hungry-planet-italien" width="446" height="295" /></p>
<p>Für 260 US$ pro Woche ernährt sich diese italienische Familie.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1152" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/hungry-planet-ecuador.jpg" alt="hungry-planet-ecuador" width="442" height="292" /></p>
<p>31,5 US$ hat diese Familie aus Ecuador pro Woche zur Verfügung.</p>
<p>Dazwischen und danach gibt es noch einige Beispiele, welche die unterschiedlichen Lebensbedingungen (und unsere privilegierte Position) veranschaulichen. Die gesamte Präsentation finden Sie <a title="Hungry Planet Download" href="http://rcpt.yousendit.com/832518036/1360cd4c52d741dbd99d4ad55b26c467" target="_blank">HIER ZUM DOWNLOADEN</a></p>
<p>Peter Menzel&#8217;s Website mit weiteren Infos finden Sie <a title="Peter Menzel Hungry Planet" href="http://www.menzelphoto.com/books/hp.html" target="_blank">HIER.</a></p>
<p>Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen!</p>
<p>Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kopfgeldjäger und Pauschalpolitik</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/03/09/kopfgeldjager-und-pauschalpolitik/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es scheint, dass Westerwelle, Rösler und ihre FDP nun Ernst machen wollen, und die Überführung der Gesetzlichen Krankenversicherung in ein prämiengestütztes System, wie es der Koalitionsvertrag vorsieht, vorantreiben. Der CDU und noch mehr der CSU, will das gar nicht mehr zusagen, was man da so in den Vertragsverhandlungen bei der Traumhochzeit zwischen Schwarz und Gelb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1143" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/istock_000008918908xsmall.jpg" alt="Gesundheit und Geld" width="424" height="283" /></p>
<p>Es scheint, dass Westerwelle, Rösler und ihre FDP nun Ernst machen wollen, und die Überführung der Gesetzlichen Krankenversicherung in ein prämiengestütztes System, wie es der Koalitionsvertrag vorsieht, vorantreiben. Der CDU und noch mehr der CSU, will das gar nicht mehr zusagen, was man da so in den Vertragsverhandlungen bei der Traumhochzeit zwischen Schwarz und Gelb unterschrieben hat. Und nun geistert neben den Streitigkeiten auch noch das böse Schreckgespenst namens „Kopfpauschale&#8221; durch die Gazetten.<br />
In Talkshowrunden quer durch die Sendeanstalten, finden sich prompt die üblichen Verdächtigen, Rösler, Bahr, Lauterbach, Höhn und Söder, um nur einige zu nennen.</p>
<p>Dem Zuschauer, egal welches Gesundheitsmodell er auch präferiert, fällt schnell das Eine auf: Hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Und die, die nicht lügen, verschweigen die Hälfte.</p>
<p>Die Gegner warnen, dass das System nicht finanzierbar sei, die Befürworter halten dagegen, dass schon jetzt Milliarden in den Tiefen des Gesundheitssystems versacken. Darauf schießen die Gegner zurück, dass das System dadurch unsozial werde, woraufhin die Reformer auf den Gesundheitsfond verweisen. Dieser Hickhack zieht sich dann meistens bis zur Grußformel am Ende der Sendung fort.<br />
Wenn es  der Wahrheitsfindung dient, möchte man sagen. Dient es aber nicht&#8230;</p>
<p>Was also steckt hinter der so beschimpften „Kopfpauschale&#8221;? Der Plan sieht vor unser derzeitiges Finanzierungsmodell, das (zumindest in großen Teilen) paritätisch durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen wird, in ein einheitliches Prämienmodell schrittweise zu überführen. Gründe für dieses Vorhaben seien der demografische Wandel und die Entlastung der Arbeitskosten. Menschen, die diese Prämie nicht leisten können, sollen Hilfe aus dem Steuertopf erfahren. Die soziale Komponente soll, also durch die Einkommensteuer Einzug in das System finden.<br />
Klingt doch gar nicht so schlecht, mag sich der geneigte Leser denken. Insbesondere die Entlastung des Faktors Arbeit ist ein stets beliebtes Totschlagargument. Dann muss die Prämie aber hoch ausfallen, wenn sowohl Arbeitgeber-, wie auch Arbeitnehmeranteil ersetzt werden sollen. Mitnichten, von 140 - 150 € ist die Rede. Der derzeitige Höchstsatz liegt übrigens bei 296 €, also knapp 600 € zusammengerechnet. Diese Höchstsatzzahler könnten natürlich auch zu einer privaten Krankenkasse wechseln, aber rund 2 Millionen Versicherte in Deutschland haben dies nicht getan. Mal für Milchmädchen: 12 (Monate) * 450 (Betragsverlust) * 2.000.000 = 10,8 Milliarden, die dem System sofort entzogen würden, die ganzen Sätze dazwischen einmal außen vor gelassen.</p>
<p>Geschätzt werden rund 20 Millionen Deutsche die Prämie nicht, oder nicht ganz selber tragen können. Deshalb gehen Rechnungen von einer Haushaltsbelastung zwischen 11 und 30 Milliarden aus. Da jetzt bereits ohne Kopfpauschale rund 16 Milliarden in das Gesundheitssystem fließen, sind diese Zahlen nicht wirklich ein Schock. Die soziale Komponente hingegen hat einen dicken Pferdefuß. Es ist wahr, dass durch den Gesundheitsfond, Praxisgebühr, Deckelung des Arbeitgeberanteils und Zuzahlung bei Arzneimitteln, die Parität schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Wahr ist aber auch, dass es schwer zu vermitteln ist, dass die Reinigungskraft mit 800€ im Monat, die selbe Prämie wie der Nutzer des Büros mit vielleicht 4500 € im Monat zahlen soll. Das Argument, dass dies über die Einkommensteuer geregelt werden soll, will angesichts der Steuerpolitik und der absoluten Zahlen nicht einleuchten. Fragen wir das Milchmädchen noch einmal: Ein Spitzenverdiener mit einem Steuersatz von 42% und einem Eigenanteil von 296 € Krankenkassenbeitrag, der dann in Zukunft nur noch 150 € Gesundheitsprämie zahlt, spart monatlich 146 €, Punkt. Eine Anpassung der Steuern, um dies abzufedern, ist nicht geplant und seitens der FDP auch kaum zu erwarten. Viel mehr noch. Die hinten anstehende Debatte den Steuerbauch zu entfetten, wird zu weiteren Einnahmeverlusten führen. Die berechtigte Sorge, dass in Zeiten schwächelnder Haushalte, mehr Leistungen  dann im Gesundheitssystem zurückgefahren werden, ist also berechtigt.<br />
Grundsätzlich gibt es kein sachliches Argument gegen ein Prämienmodell, wohl aber gegen die Ausgestaltung. Bindet man die Finanzierung des Gesundheitssystems an die Einkommensteuer, kann man nicht nur einseitig reformieren. Ebenso müssen die Kosten auf den Prüfstand. Zu viele Krankenkassen, zu teure Kosten für Arzneimittel und fehlende Transparenz im Honorarsystem, um nur einige zu nennen. Wie so oft entscheidet das Klientel der Parteien über das Für und Wider.</p>
<p>Gesundheit und Pflege sind Volkswohl und Volksgut. Dieses sensible Thema darf nicht durch Parteibrillen hindurch betrachtet werden. Hier wünschte man sich wirklich den oft besungenen „Runden Tisch&#8221; herbei, der ergebnisoffen, die Zukunft des Systems nicht nur bespricht, sondern auch beschließt, und zwar ohne die Interessen irgendwelcher Lobbys zu achten. Dieses System sollte nur einen Herren kennen: Den Bürger, und zwar den Gesunden, ebenso wie den Kranken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ihr neuer Browser</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/03/02/ihr-neuer-browser/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
In den nächsten Tagen wird Ihr (Windows-) Rechner Sie fragen, welchen Browser Sie installieren möchten, sofern Sie in Europa wohnen. Für 200 Millionen User gibt es jetzt von Microsoft Post. Deren Kunden werden jetzt auch auf andere Browser explizit hingewiesen und können einfacher weg von dem in vielen Bereichen suboptimalen Internet Explorer.
BILD hat die angebotenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1123" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/browsertest.jpg" alt="browsertest" width="465" height="349" /></p>
<p>In den nächsten Tagen wird Ihr (Windows-) Rechner Sie fragen, welchen Browser Sie installieren möchten, sofern Sie in Europa wohnen. Für 200 Millionen User gibt es jetzt von Microsoft Post. Deren Kunden werden jetzt auch auf andere Browser explizit hingewiesen und können einfacher weg von dem in vielen Bereichen suboptimalen Internet Explorer.</p>
<p>BILD hat die angebotenen Browser auf Vor- und Nachteile getestet. Eine kurze Übersicht der Ergebnisse finden Sie hier. Die kompletten Ergebnisse gibts bei Bild.de. Einfach <a title="Browsertest bei Bild.de" href="http://www.bild.de/BILD/digital/internet/2010/03/01/windows-browser-wahl-vergleich/firefox-explorer-chrome-safari-auswahl.html" target="_blank">HIER klicken</a> und Sie kommen auf die Seite mit den Testergebnissen:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1124" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/browser-ie.jpg" alt="browser-ie" width="227" height="170" /><strong>Der Internet Explorer:</strong></p>
<p>Dieser Browser ist serienmäßig bei Windows Rechnern installiert.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Vorteile:</span> keine. (BILD auch nicht, außer der Tatsache, dass man daran gewöhnt ist)</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Nachteile:</span> der langsamste Browser im Test, stellte die wenigstens Seiten korrekt dar</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1127" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/browser-firefox.jpg" alt="browser-firefox" width="227" height="170" /><strong>Mozilla Firefox:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Vorteile:</span> der zweitschnellste Browser im Test (nach Google Chrome), stelle die meisten Seiten korrekt dar. Hat außerdem die meisten kostenlosen Zusatzfunktionen und führt ganz klar bei der Sicherheit!</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Nachteile:</span> der Google Chrome ist noch schneller. Naja, ob das ein Argument ist&#8230;.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1132" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/browser-opera.jpg" alt="browser-opera" width="227" height="170" /><strong>Opera:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Vorteile:</span> Sicherheit (man kann gezielt Seiten sperren und er hält automatisch gefährliche Angebote ab.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Nachteile:</span> keinen &#8220;Privat-Modus&#8221; mt dem man das Protokoll des Verlauf des Surfens einfach abstellen kann. Auch keine auomatische Aktualisierung usw.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1134" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/browser-safari.jpg" alt="browser-safari" width="227" height="170" /><strong>Safari:</strong></p>
<p>der auf MACs installiert Standardbrowser geht auch auf Windows Rechnern.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Vorteile:</span> gute Seitendarstellung und hohe Geschwindigkeit. Wenige Warnungen und trotzdem hohe Sicherheit</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Nachteile:</span> Für Windows Benutzer etwas gewöhnungsbedürftig</p>
<p>Auf Empfehlung von einigen IT-Leuten, die ich kenne, benutze ich seit Jahren den Firefox und bin sehr zufrieden damit <img src='http://news.bizzlounge.com/blogs/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer nicht auf die Nachricht von Microsoft warten will, kann ürbigens unter <a href="http://www.browserchoice.eu" target="_blank">www.browserchoice.eu</a> auch schon vorher die Browserübersicht ansehen und den gewünschten Browser downloaden.</p>
<p>Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen</p>
<p>Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Geschichte des Verschweigens</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/03/02/eine-geschichte-des-verschweigens/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.bizzlounge.com/blogs/?p=1126</guid>
		<description><![CDATA[Hört man dieser Tage hohe katholische Würdenträger, so geht es leider zumeist um die üble Affäre, die aus dem vielfachen Missbrauch, an der Kirche anvertrauten Jugendlichen, entstanden ist.
Um es gleich vorweg zu nehmen, es geht hier weder um den Glauben, noch weniger um Gott.
Die Religionen dieser Welt hatten stets Probleme im Umgang mit den Verfehlungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1125" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/03/kirche-225x300.jpg" alt="kirche" width="225" height="300" />Hört man dieser Tage hohe katholische Würdenträger, so geht es leider zumeist um die üble Affäre, die aus dem vielfachen Missbrauch, an der Kirche anvertrauten Jugendlichen, entstanden ist.<br />
Um es gleich vorweg zu nehmen, es geht hier weder um den Glauben, noch weniger um Gott.</p>
<p>Die Religionen dieser Welt hatten stets Probleme im Umgang mit den Verfehlungen Ihrer Missionare.<br />
Dies gilt insbesondere für die Katholische Kirche, dessen Oberhaupt selbst unfehlbar diesen Nimbus gerne auf die gesamte Institution überträgt. So wurden weder die Gräueltaten der heiligen Inquisition, die Ränke der mittelalterlichen Weltpolitik, der Ablasshandel,  die teilweise blutige Missionierung der Kolonialstaaten, noch das Aussitzen und Stillschweigen während der Nazizeit je richtig aufgearbeitet.<br />
Und während der weltliche Einfluss schwand, kehrte die Kirche zu ihrer Rolle als moralische Instanz zurück. Doch auch hier schaffte sie es nicht in der Neuzeit Akzente zu setzen. Zu unreflektiert, zu dogmatisch und zu weit weg vom Geist der Gesellschaft, schafft sie gerade noch Änderungen im sozialen Gefüge zu verschleppen.</p>
<p>Gerade ihre Haltung zu Themen der Sexualität sorgt für Probleme an allen Ecken und Enden. Das Kondomverbot ruft in Zeiten von Aids und Überbevölkerung die Menschenrechtler und Mediziner auf den Plan, die westlichen Bevölkerungen wissen mit dem Gebot der Enthaltsamkeit bis zur Ehe selten etwas anzufangen, die perverse Haltung gegenüber Homosexuellen, und ganz besonders der Umgang mit diesbezüglichen Verfehlungen im eigenen Haus, treiben weiter Junggläubige in die Hände anderer Konfessionen.</p>
<p>Und jetzt? Waren gerade erst die Wellen verebbt, die die jüngst ans Tageslicht gekommenen Kinder katholischer Geistlicher geschlagen hatten, so scheinbar nur um mit doppelter Wucht erneut gegen die Kirchenfesten zu schlagen.<br />
Die traurigen Geschichten möchte ich gar nicht erneut erzählen, ich denke auch, dass diese in der Presse ausreichend Platz gefunden haben. Erwähnenswert hingegen erscheint mir aber die scheinbare Unfähigkeit der Katholiken ihre Mutter Kirche zu reflektieren, mit dem Rest der Gesellschaft in Dialog zu treten und auch Hilfe anzunehmen. Die Fassade mag noch so glänzen, der morsche Kern ist weithin schon zu riechen.</p>
<p>Gerade in Zeiten der moralischen Orientierungslosigkeit, wäre eine funktionierende Kirche eine wertvolle Instanz zur Bewahrung von Werten, und zwar von denen, die sich über der Gürtellinie befinden. Aber stattdessen wird das Angebot eines runden Tisches, das Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger unterbreitet hatte, beleidigt abgelehnt und die Schuld an der Misere auf die sexuelle Revolution abgewälzt, wenn diese letztere Aussage von Bischof Mixa, auch von der Bischofskonferenz wieder zurückgenommen wurde.<br />
Das Zölibat führt sicher nicht zur Pädophilie, aber es sorgt dafür, dass häufig weltfremde, sexuell Verklemmte oder vielleicht Gläubige, die Angst vor ihrer eigenen Sexualität haben, den Weg in die Glaubensberufe finden. Die Lust, die in uns so natürlich schlummert, wie Hunger oder Durst, lässt sich nicht einfach hinwegbeten, und auch Selbstzüchtigung erscheint auf Dauer als wenig christliches Mittel.</p>
<p>Auch im eigenen Interesse und im Interesse ihrer Mitarbeiter, sollte sich die Katholische Kirche auf den Weg ins 21.Jahrhindert machen, und erkennen, dass das Problem, das die Haltung gegenüber der gesamten Sexualität und das Leugnen dieses natürlichen Verlangens nach menschlicher Nähe, nicht totzuschweigen ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vom Leben abgemahnt</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/23/vom-leben-abgemahnt/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.bizzlounge.com/blogs/?p=1109</guid>
		<description><![CDATA[Gestern gab es netzweit eine Atempause, denn Günter Freiherr von Gravenreuth hat sich mittels einer Schusswaffe das Leben genommen. Die Trauer will nicht so recht um sich greifen, denn hier starb ein Mann, der wusste wie man sich fast das gesamte Netzvolk zum Feind macht.
Der bekannte und umstrittene Rechtsanwalt war durch die Abmahnungen, gegen Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/gravenreuth.jpg"><img class="size-medium wp-image-1111 alignleft" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/gravenreuth-300x107.jpg" alt="gravenreuth" width="300" height="107" /></a>Gestern gab es netzweit eine Atempause, denn Günter Freiherr von Gravenreuth hat sich mittels einer Schusswaffe das Leben genommen. Die Trauer will nicht so recht um sich greifen, denn hier starb ein Mann, der wusste wie man sich fast das gesamte Netzvolk zum Feind macht.</p>
<p>Der bekannte und umstrittene Rechtsanwalt war durch die Abmahnungen, gegen Nutzer des Wortes „Explorer&#8221; in die Schlagzeilen geraten und hat damit die heute noch greifende Abmahnwelle mit angestoßen. Später dann kamen noch Prozesse gegen Raubkopierer hinzu, die Gravenreuth als Software suchendes Mädchen getarnt in diversen Foren aufgespürt hatte,   Spam-Abmahnungen, auch wenn kein Spam zu finden war oder auch sein Kreuzzug gegen politische Satire Comics, die sich bekannter Figuren bedienten, wie z.B. „Asterix und das Atomkraftwerk&#8221;.</p>
<p>Gravenreuth wusste um seinen Ruf und kokettierte auch damit. So versuchte er mehrmals an einem Treffen des Chaos Computer Clubs teilzunehmen, und während er bei seinem ersten Versuch rausgeschmissen wurde, so war beim nächsten Treffen zu beobachten, wie er Dartpfeile auf sein eigenes Konterfeit warf, welches zu diesem Zweck von CCC Mitgliedern aufgehängt worden war.</p>
<p>Mutet diese Anekdote noch komisch an, so war Gravenreuth für die betroffenen Seitenbetreiber oder Hobby-Raubkopierer die Personifizierung des Bösen.</p>
<p>Die Krise um seinen Partner Bernhard Syndikus, der sich selbst in zwielichtige Machenschaften verwickelt hatte, die im FTP-Welt Skandal gipfelten, und  in einer Bewährungsstrafe für Syndikus endeten, führte zum Bruch der Partnerschaft. Es scheint ein Hohn, dass ausgerechnet der Partner des selbsternannten Copyright-Wächters, in Dialer und Raubkopiergeschäfte verstrickt war.</p>
<p>Für Gravenreuth selber  begann sein berufliches Waterloo mit einer Abmahnung gegen die TAZ. Als die TAZ dann angeblich nicht zahlte, ließ der Freiherr kurzerhand die Domain TAZ.de pfänden und versuchte selbige zu versteigern. Die TAZ stelle Strafanzeige und vor Gericht konnte anhand eines FAX aus Gravenreuths Büro die Zahlung der TAZ belegt werden. Gravenreuth, der bereits wegen Urkundenfälschung vorbelastet war, wurde zu 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Man gewährte im Haftaufschub, damit er seine Kanzlei noch abwickeln könne, da dieser aber nun fast verstrichen ist, hätte er seine Strafe in Kürze antreten müssen.</p>
<p>Dies und andere Gründe, haben Von Gravenreuth zu seinem letzten Schritt veranlasst. Aber ganz wie es sich für einen Mann seines Schlages gehört, nicht ohne Paukenschlag. Statt einem Brief an seine Nächsten schickte er eine Art Abschiedsspam an z.B. hochranginge CCC Mitglieder  oder Betreiber von zwielichtigen Internetforen.</p>
<p>Seinen „letzten Gruß in die Runde&#8221;, wie er in der Email schrieb, nehmen wir versöhnlich an, ein Sportsmann wie es scheint, der nun aus seiner größten Niederlage, die für ihn einzige Konsequenz gezogen hat. Möge er in Frieden ruhen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind Streiks noch zeitgemäß? (Teil 2)</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/22/sind-streiks-noch-zeitgemas-teil-2/</link>
		<comments>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/22/sind-streiks-noch-zeitgemas-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 21:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.bizzlounge.com/blogs/?p=1105</guid>
		<description><![CDATA[
Einen Tag haben sie gestreikt, die Lufthansa Piloten. Unter anderem weil sie sich dafür einsetzten, dass der deutsche (teure) Tarifvertrag auch für eine italienische Tochtergesellschaft zur Anwendung kommen soll.Denkt da auch jemand von den gut ausgebildeten Damen und Herren an die Wettbewerbsfähigkeit der Airline?
Gut daran ist, dass sich diesmal die Passagiere darauf eingestellt haben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1106" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/lufthansa.jpg" alt="lufthansa" width="360" height="512" /></p>
<p>Einen Tag haben sie gestreikt, die Lufthansa Piloten. Unter anderem weil sie sich dafür einsetzten, dass der deutsche (teure) Tarifvertrag auch für eine italienische Tochtergesellschaft zur Anwendung kommen soll.Denkt da auch jemand von den gut ausgebildeten Damen und Herren an die Wettbewerbsfähigkeit der Airline?</p>
<p>Gut daran ist, dass sich diesmal die Passagiere darauf eingestellt haben und sich nicht als Geiseln nehmen liessen. Das erinnert mich an den alten Satz: &#8220;Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin..&#8221; und es verschafft mir eine gewisse inneren Befriedigung. Nämlich alleine darüber, dass die meines Erachtens völlig überzogene Arbeitskampfmaßnahme zumindest nicht mit der Härte traf, wie man das gerne gehabt hätte.</p>
<p>Die generelle Frage, ob Streiks generell heute zeitgemäß sind, bleibt nach wie vor. Wie ich bereits in <a title="Sind Streiks noch zeitgemäß" href="http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/20/sind-streiks-noch-zeitgemas-oder-opportun/" target="_blank">meinem letzten Blobeitrag</a> schrieb:</p>
<p><em>Es gab eine Zeit in der ein solches Kampfmittel möglicherweise  passte. Und es gab auch eine Zeit, in der Gewerkschaften wichtig waren,  damit ein einigermaßen fairer Interessenausgleich zwischen den (damals  übermächtigen) Unternehmern der industriellen Revolution und dem (armen  und machtlosen) “Proletariat” geschaffen werden kann.</em></p>
<p><em>Aber heute sind wir im 21sten Jahrhundert. Vieles hat sich in der  geistigen Grundhaltung und der Balance zwischen Unternehmen und  Arbeitnehmern geändert. Und es gibt Medien, welche daran verdienen, über  negative Ausschläge zu berichten. Alleine  diese Medien schaffen  negatives Image, sofern sich Firmen gegen den Konsens verhalten, welches  sich wieder ganz automatisch negativ auf Umsatz und Ergebnis dieses  Unternehmens auswirkt.</em></p>
<p><em>Auf gut Deutsch, es gibt andere Faktoren, welche das Verhalten von  Menschen/Unternehmen in gesellschaftlich akzeptierte Bahnen lenken  können.</em></p>
<p><em>Muss man dann noch zu den alten Kampfmitteln greifen? Kann man nicht  von aufgeklärten Menschen erwarten, dass sie auch ohne dieses  Kampfmittel ordentliche Ergebnisse erzielen?</em></p>
<p><em>Und wenn man beide Fragen verneint, muss man dann nicht mit einem  Streik die Verhältnismäßigkeit von Ursache und Wirkung beachten? Darf  man es sich erlauben, den Verkehr eines ganzen Landes erheblich, und den  anderer Länder spürbar zu beeinträchtigen, um seine marginalen Ziele  durchzsetzen?</em></p>
<p><em>Ich sage nein und erwarte von Menschen aus dieser Verantwortungs- und  Vergütungsklasse eindeutig umsichtigeres und verantwortungsvolleres  Handeln.</em></p>
<p>Jetzt gibt es 2 Wochen Zeit, eine Einigung zu finden. Ich hoffe, das geht gut und auch, dass beiderseits so viel Vernunft entsteht, dass diese mittelalterlichen gegenseitigen Erpressermaßnahmen weniger werden und bald der Vergangenheit angehören.</p>
<p>Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen <img src='http://news.bizzlounge.com/blogs/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sind Streiks noch zeitgemäß?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jetzt streiken sie bald wieder! 4.000 Lufthansa Piloten legen ab Montag den Verkehr auf deutschen und internationalen Flughäfen lahm.
Es gab eine Zeit in der ein solches Kampfmittel möglicherweise passte. Und es gab auch eine Zeit, in der Gewerkschaften wichtig waren, damit ein einigermaßen fairer Interessenausgleich zwischen den (damals übermächtigen) Unternehmern der industriellen Revolution und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1098" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/lufthansa-streik.jpg" alt="lufthansa-streik" width="420" height="301" /></p>
<p>Jetzt streiken sie bald wieder! 4.000 Lufthansa Piloten legen ab Montag den Verkehr auf deutschen und internationalen Flughäfen lahm.</p>
<p>Es gab eine Zeit in der ein solches Kampfmittel möglicherweise passte. Und es gab auch eine Zeit, in der Gewerkschaften wichtig waren, damit ein einigermaßen fairer Interessenausgleich zwischen den (damals übermächtigen) Unternehmern der industriellen Revolution und dem (armen und machtlosen) &#8220;Proletariat&#8221; geschaffen werden kann.</p>
<p>Aber heute sind wir im 21sten Jahrhundert. Vieles hat sich in der geistigen Grundhaltung und der Balance zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern geändert. Und es gibt Medien, welche daran verdienen, über negative Ausschläge zu berichten. Alleine  diese Medien schaffen negatives Image, sofern sich Firmen gegen den Konsens verhalten, welches sich wieder ganz automatisch negativ auf Umsatz und Ergebnis dieses Unternehmens auswirkt.</p>
<p>Auf gut Deutsch, es gibt andere Faktoren, welche das Verhalten von Menschen/Unternehmen in gesellschaftlich akzeptierte Bahnen lenken können.</p>
<p>Muss man dann och zu den alten Kampfmitteln greifen? Kann man nicht von aufgeklärten Menschen erwarten, dass sie auch ohne dieses Kampfmittel ordentliche Ergebnisse erzielen?</p>
<p>Und wenn man beide Fragen verneint, muss man dann nicht mit einem Streik die Verhältnismäßigkeit von Ursache und Wirkung beachten? Darf man es sich erlauben, den Verkehr eines ganzen Landes erheblich, und den anderer Länder spürbar zu beeinträchtigen, um seine marginalen Ziele durchzsetzen?</p>
<p>Ich sage nein und erwarte von Menschen aus dieser Verantwortungs- und Vergütungsklasse eindeutig umsichtigeres und verantwortungsvolleres Handeln.</p>
<p>Viele Grüße/Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Penisverlängerungen, Diäten und sinnfreie Büroaccessoires</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/16/penisverlangerungen-diaten-und-sinnfreie-buroaccessoires/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 11:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Brandt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Thema der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was klingt wie eine sinnlose Aneinanderreihung suchmaschinenträchtiger Schlagworte kostet viele Menschen jeden Tag Zeit und somit auch Nerven. Menschen, die eine öffentliche, eine info@ oder kontakt@ oder noch schlimmer eine so genannte &#8220;Catch All&#8221; (d.h. egal was vor dem @ steht, die Email wird zugestellt)  Emailadresse besitzen wissen genau wovon hier die Rede ist: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/spam641.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1088" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/spam641.jpg" alt="spam641" width="359" height="328" /></a></p>
<p>Was klingt wie eine sinnlose Aneinanderreihung suchmaschinenträchtiger Schlagworte kostet viele Menschen jeden Tag Zeit und somit auch Nerven. Menschen, die eine öffentliche, eine info@ oder kontakt@ oder noch schlimmer eine so genannte &#8220;Catch All&#8221; (d.h. egal was vor dem @ steht, die Email wird zugestellt)  Emailadresse besitzen wissen genau wovon hier die Rede ist: Spam. Schreiende Überschriften wie, &#8220;Doping für Ihr bestes Stück&#8221;, &#8220;max.muster@mustermann.de ist zu dick&#8221; oder gar Drohungen und Warnungen angeblicher  Sicherheitsbehörden, Banken etc. schallen dem Nutzer entgegen, wobei letztere meistens nicht nur blanker Spam, sondern &#8220;Phishing&#8221; Versuche darstellen, also Versuche an Ihre Daten zu gelangen und damit Schindluder zu betreiben. Zu guter Letzt dann noch die lustigen  Spaßmails, die versuchen Trojaner, Viren und anderes Getier auf die heimischen Rechner zu schmuggeln.</p>
<p>Der Nutzer kämpft gegen Windmühlen, kauft Virenscanner, Spamfilter, Rootkitscanner, Firewalls und &#8220;Internet Security&#8221; Pakete. Doch der Erfolg will sich nicht einstellen. Stets brüllt die Mailbox neue zweideutige Angebote auf den LCD und der Nutzer klickt, markiert und löscht - oder fällt auf eines der Angebote rein.</p>
<p><strong>Wie funktioniert dieses System, wer verdient daran.</strong></p>
<p>Anders gefragt, wie kommen diese Halunken an &#8220;meine&#8221; Emailadresse? Hier führen viele Wege nach Rom. Zum Teil saugen Trojaner die Adressbücher betroffener Rechner aus, Communities werden gehackt oder schlicht missbraucht, oft wird auch schlicht geraten. Dies klappt besonders bei Emailadressen, die sich aus den Initialen und der Domain zusammensetzen. Diese Emailadressen werden in Bot-Netzwerken gesammelt und die Nutzung verkauft. 200$ für z.B. 30.000 Spammails wurden einst in einer Fachzeitschrift beziffert.<br />
Die eben genannten Trojaner verfolgen noch einen weiteren Zweck, denn oft werden die infizierten PCs dann auch zum Versand der Emails herangezogen. Allerdings gilt auch hier das Prinzip der vielen Wege. Andere Spammails werden über gehackte oder offene Email-Server verschickt, über zwielichte Anbieter ebenso oder schlicht mit gefälschten Absenderdaten. Besonders dreist ist die Methode eine unzustellbare Mail mit falschem Absender loszulassen, woraufhin die Fehlermail dann an den vermeintlichen Absenden, im Sinne des Spammers Adressaten, geschickt wird (Backscatter) Übergreifend ist nur die Verschleierung des tatsächlichen Absenders.<strong></strong></p>
<p><strong>Lohnt sich das?</strong></p>
<p>Ganz klar: Jein! Für etablierte oder seriöse Unternehmen lohnt sich Spam nicht wirklich. Der Imageverlust und auch mögliche Klagen von betroffenen Empfängern machen Spam zu einer mitunter sehr teuren Marketingmaßnahme. Für Gauner und Betrüger hingegen kann sich das lohnen. Der Stern schrieb 2004, dass Spammer zwischen 6000 und 300.000 Dollar verdienen würden.<strong></strong></p>
<p><strong>Was tun?</strong></p>
<p>Nutzen Sie mindestens zwei Emailadressen. Eine für Ihre Freunde, Kollegen etc. Und eine für Foren, Communities und andere Bereiche des öffentlichen Netzes.<br />
Halten Sie Ihren Virenfilter und Spamfilter auf dem neuesten Stand.<br />
Antworten Sie niemals auf derartige Mails, da der Versender sich sonst sicher sein kann, dass seine Mail Erfolg gehabt hat. Selbst wenn Sie eines der Produkte wirklich interessiert, sollten Sie lieber versuchen auf anderem Wege dieses zu erstehen. Schon der Klick auf einen Link der Mail, sogar das Nachladen der Bilder in dieser Mail können vom Verfasser verfolgt und ausgewertet werden.<br />
Verschleiern Sie Ihre Emailadresse auf öffentlichen Seiten. Entweder durch Umschreibungen wie max(at)muster.de, geeignete JavaScripts oder lassen Sie sich ein Kontaktformular mit Sicherheitsabfrage einbauen.<br />
Liegt das Kind bereits im Brunnen, wechseln Sie Ihre Emailadresse, informieren Sie Ihre Kontakte und schalten nach einem Übergang von 14 Tagen die alte Adresse ab.<strong></strong></p>
<p><strong>Was bleibt?</strong></p>
<p>Der beständige Wettlauf zwischen Sender und Empfänger wird uns wohl noch auf Jahre hinaus beschäftigen. Ähnlich wie bei den klassischen Viren, wird das Wettrüsten weitergehen. Jede Filtermethode zieht eine neue Umgehung nach sich. Ärgern Sie sich nicht, die schöne digitale Welt hat halt auch ihre Schattenseiten, das ist so, und wird leider auch so bleiben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ICE - In case of emergency!</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/14/ice-in-case-of-emergency/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine hervorragende und wichtige Idee, die Ihnen im Notfall sehr gute Dienste leisten kann!
Jeder von uns hat ein Handy, in dem viele Nummern gespeichert sind. Wer weiss aber, welche von diesen Nummern man am besten kontaktiert, wenn einmal ein Unfall passieren und Sie bewusstlos sein sollten?
Es gibt einen einfachen Trick, der sich dank multimedialer Verbreitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1080" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/ice1.jpg" alt="ice1" width="471" height="609" /></p>
<p>Eine hervorragende und wichtige Idee, die Ihnen im Notfall sehr gute Dienste leisten kann!</p>
<p>Jeder von uns hat ein Handy, in dem viele Nummern gespeichert sind. Wer weiss aber, welche von diesen Nummern man am besten kontaktiert, wenn einmal ein Unfall passieren und Sie bewusstlos sein sollten?</p>
<p>Es gibt einen einfachen Trick, der sich dank multimedialer Verbreitung immer mehr durchsetzt. Er kostet sie eine Minute, keinen Cent und kann Ihnen gute und wichtige Dienste leisten.</p>
<p>Legen Sie in Ihrem Handy bei den Adressen eine mit dem Namen &#8220;ICE&#8221; an. Dort speichern Sie die Nummer der Person, die benachrichtigt werden soll, falls Ihnen einmal etwas zustoßen sollte. Gibt es mehrere Personen, dann machen Sie mehrere Einträge (ICE1, ICE2 usw.). Mehr und mehr Menschen wissen davon - und mit diesem Konzept findet jeder Wissende sofort heraus, wer zu benachrichtigen ist.</p>
<p>Ich habe meine Adressen bereits eingerichtet. (Mit Vorname = &#8220;Im Notfall anrufen&#8221;, Nachname: &#8220;ICE&#8221; - und auf ein freies Feld habe ich dann noch den Namen der Person geschrieben)</p>
<p>Eine gute Idee. Ich werde hier eine Gruppe mit der Information einrichten und meine Bekanten einladen, damit diese Nachricht verbreitet wird. Informieren Sie Ihre Bekannten einfach, indem Sie diesen Beitrag weitersenden. Wir wollen alle keinen Notfall. Es ist aber gut, wenn man mit ganz einfachen Mitteln Werkzeuge hat - in case of emergency!</p>
<p>Viele Grüße/Stefan Picard</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook weiss alles über uns&#8230;.</title>
		<link>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/09/facebook-weiss-alles-uber-uns/</link>
		<comments>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/09/facebook-weiss-alles-uber-uns/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 10:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Picard</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Soziale Netzwerke und der Datenschutz!
Nicht überall wird Datenschutz so eng gesehen wie in Deutschland. Wenn Sie  z. Bsp. in Facebook (FB) sind, der mittlerweile weltweit größten Social Community, dann werden nicht nur Ihre Daten gespeichert, sondern auch die Daten Ihrer Bekannten, sofern Sie FB die Möglichkeit dazu geben.
Wie Sie das tun? Ganz einfach: Sie haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1066" src="http://news.bizzlounge.com/blogs/files/2010/02/fb-spione1.jpg" alt="Aktshooting Jana" width="389" height="594" /></p>
<p>Soziale Netzwerke und der Datenschutz!</p>
<p>Nicht überall wird Datenschutz so eng gesehen wie in Deutschland. Wenn Sie  z. Bsp. in Facebook (FB) sind, der mittlerweile weltweit größten Social Community, dann werden nicht nur Ihre Daten gespeichert, sondern auch die Daten Ihrer Bekannten, sofern Sie FB die Möglichkeit dazu geben.</p>
<p>Wie Sie das tun? Ganz einfach: Sie haben ein Iphone und benutzen das beliebte App &#8220;Friendsync&#8221;? Da kriegt FB dann immer den neusten Stand Ihrer Kontaktliste mit, wenn sie ihre Synchronisation auch mit FB durchführen. Das wäre ja alles ok, sofern es sich um Ihre Daten handelt.</p>
<p>Tja, aber die FB-ler gleichen Ihre Synchdaten mit denen anderer User ab und können damit sogar ein Beziehungsgeflecht mit &#8220;Nichtmitgliedern&#8221; stricken. Dabei legt FB auch Wert auf das Sammeln von weichen Faktoren, denn die kann man später beim gezielten Zielgruppenadressieren verwenden.</p>
<p>Allerdings kann jedes &#8220;Nichtmitglied&#8221; selbstverständlich auf Wunsch seine Daten in FB gelöscht bekommen. Er muss dazu aber in FB gehen und dass dort beantragen. Aber Leute, die sich nicht für FB interessieren, gehen da auch nicht hin. FB hat aber deren Email-Adresse und möglicherweise noch andere sensible Daten bereits von anderen FB-Mitgliedern erhalten&#8230;..</p>
<p>Wenn man seine Daten in eine Social Community wie FB, XING, myspace oder auch BIZZLOUNGE eingibt, dann ist es selbstverständlich, dass diese dort auch geführt und dem Benutzerkreis zugänglich gemacht werden, für den man Freigaben erteilt hat.</p>
<p>Nicht in Ordnung aber ist, wenn man als Bereiber Informationen über Dritte benutzt, welche man über Synchronisation, Einladungen etc. erhalten hat.</p>
<p>Wir bei BIZZLOUNGE tun das nicht!</p>
<p>Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen</p>
<p>Stefan Picard</p>
<p>P.S. <a title="Facebook weiss alles über uns" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E0340B9598E0F44FD918A28BBFBF160FD~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell" target="_blank">Hier ist der Link </a>zu dem interessanten Artikel in der FAZ (den ich übrigens hier im BIZZLOUNGE Newsfeed erhalten habe)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://news.bizzlounge.com/blogs/2010/02/09/facebook-weiss-alles-uber-uns/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
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